Mit intermittierendem Fasten deine Gesundheit verbessern

Wer mich schon etwas länger kennt bzw. auf Facebook oder Instagram begleitet, der weiß das ich seit etwa 2 Jahren das intermittierende Fasten praktiziere. 

 

Aber was genau ist das eigentlich? Und welche verschiedenen Formen gibt es beim intermittierenden Fasten?  Das erzähle ich dir alles in meinem heutigen Artikel. 

Teilzeit-Fasten wird zum Trend

Intermittierendes Fasten wird mittlerweile immer bekannter. Auch unter dem Namen Intervall-Fasten oder auch Teilzeit-Fasten. 

Es ist eher ein gesunder Essrhythmus als eine Fastenart, auch wenn du dabei teilweise auf Nahrung verzichtet. 

 

Dennoch unterscheidet sich das intermittierende Fasten von dem richtigen (Heil)Fasten bei dem einige Tage bis sogar Wochen komplett auf feste Nahrung verzichtet wird.

 

Beim Intermittierendem Fasten kannst du in der Fastenzeit Wasser, frischgepresste (und gesiebte) Säfte, Tee und (frisch gekochte) Basenbrühe trinken. 

 

Aber jetzt erkläre ich dir erstmal genau wie das Intervall-Fasten abläuft bzw. welche unterschiedlichen Arten es dabei noch gibt! 

Morgendliches intermittierendes Fasten

Ich z.B. praktiziere für gewöhnlich das morgendliche intermittierende Fasten. Dabei verzichte ich für etwa 16 bis 20 Stunden auf feste Nahrung. 

 

Ich nehme meine letzte Mahlzeit am Abend für gewöhnlich gegen 18/19 Uhr ein und starte den nächsten Tag erst einmal mit viel (heißem) Wasser. Ich trinke davon mindestens einen Liter, weil sich über Nacht der Körper entgiftet und entsäuert und unterstütze ihn so dabei, die losgelösten Gifte und Säuren möglichst schnell wieder los zu werden.

 

Später trinke ich dann meist einen grünen Saft. Manchmal auch einen orangenen oder purpurfarbenen ;)   Auf meinem Blog findest du HIER ein paar Saftrezepte. Auch auf Instagram und Facebook poste ich immer mal wieder ein Saftrezept und noch weitere findest du in meinem Ebook, in dem es sich um die ganzheitliche Entgiftung dreht. 

 

Zwischen 12 bis 14 Uhr nehme ich dann meist meine erste Mahlzeit zu mir. (Mal auch etwas früher oder später). 

 

Bis zum Abend nehme ich für gewöhnlich dann noch 1 Mahlzeit, manchmal noch ein Snack zwischendurch, zu mir. 

24-Stunden-Fasten

Auch das 24-Stunden-Fasten zählt mit zu dem intermittierendem Fasten, vor allem wenn es regelmäßig mindestens 1-2 mal pro Woche durchgeführt wird. Ich habe mit dem 24-Stunden fasten erst vor kurzem angefangen, nach dem ich ja schon einige Zeit das intermittierende Fasten gemacht habe, dass bedeutet aber nicht das du diesen Weg so für dich gehen musst. Vielleicht ist für dich auch von Anfang an ein 24-Stunden-Fasten-Tag in der Woche ideal. 

 

Oft praktiziert wird auch der Wechsel von einem Tag Essen, einem Tag Fasten, einem Tag Essen und dann wieder fasten.  Mit dieser Methode konnte ich mich bisher noch nicht so ganz anfreunden, aber wer weiß wo meine Reise noch hinführt. 

 

Das gute am 24-Stunden-Fasten ist das es zu jeder beliebigen Tageszeit angefangen werden kann. Also ist es auch ideal für Menschen die nicht auf ein Frühstück verzichten wollen. So essen sie morgens noch normal ihr Frühstück und beginnen z.B. danach erst das 24-Stunden-Fasten, bis zum nächsten Morgen um diese Zeit. 

 

Ideal ist es schon, wenn du zwei Tage Essen mit einem Tag Fasten (im Wechsel) einrichten kannst. 

36/12

36/12 bedeutet 36 Stunden fasten und anschließend 12 Stunden Nahrungsaufnahme. 

Diese Art des intermittierenden Fastens ist eher was für diejenigen die gut mit den 24-Stunden-Fasten klar kommen oder schon länger das morgendliche Intervallfasten (mit mind. 18 Stunden) praktizieren.

 

Auch ist es gut für diejenigen, die ihre Fastenzeit immer weiter austesten wollen, um zu schauen wie es ihnen mit längerer Nahrungskarenz geht. Vorbereitung z.B. auf ein Heilfasten. 

Welche Vorteile bringt intermittierendes Fasten?

  • Dein Körper hat mehr Zeit zur Regenerierung und Zellerneuerung. Denn wenn wir am essen sind, ist der Körper ja vorrangig mit verdauen beschäftigt. 
  • Wenn du morgens nicht sofort zu frühstücken anfängst, wird die nächtliche Entgiftung nicht gestoppt und dein Körper kann noch weitere Giftstoffe los werden.
  • Dein Blutzuckerspiegel wird entlastet und reguliert sich.
  • Dein Blutdruck reguliert sich ebenfalls. Zu hoher Blutdruck wird gesenkt.

  • Die Fettverbrennung wird angeregt (Übergewichtige können so an Gewicht verlieren. Ich persönlich halte mein Gewicht damit aber) und die Cholesterinwerte im Blut verbessern sich.
  • Entzündungsprozesse im Körper werden gehemmt/gestoppt.
  • Im Gehirn werden vermehrt neue Nervenzellen gebildet.
  • Du fühlst dich (insbesondere wenn du grüne Säfte in deinen Tag einbaust) viel energiegeladener und fitter.
  • Das Risiko für schwere Erkrankungen wie: Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Alzheimer, Krebs etc... sinkt. 

 

Im übrigen wird oft gesagt, dass es beim intermittierenden Fasten im Gegenteil zum Heilfasten, keine Fastenkrisen gibt. Es mag sein, dass es nicht in der Art Auftritt wie bei einem längeren Fasten, aber auch beim Intermittierenden Fasten können meiner Meinung nach Entgiftungserscheinungen auftreten, besonders wenn sich zusätzlich noch mit viel Rohkost ernährt wird. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, ist mein Ebook ideal für dich. 

Für wen das intermittierende Fasten nicht oder nur bedingt geeignet ist

  • Schwangere/Stillende (wegen der verstärkten Entgiftung. Hier kann man aber von Fall zu Fall entscheiden. Es kommt darauf an wie die Frau sich bereits vor der Schwangerschaft ernährt hat)
  • Stark untergewichtige Menschen bzw. Menschen mit einer Essstörung wie Bulimie/Magersucht. (Hier ist es sinnvoll vorerst zu einem guten Idealgewicht zu finden bzw. die Essstörung zu therapieren. )
  • Menschen die an schwerem Diabetes (Typ 1 oder insulinpflichtigem Typ 2) leiden. Wenn hier der Wunsch nach einem Versuch besteht, dies möglichst mit einem ganzheitlich arbeitenden Therapeuten oder Heilpraktiker angehen. Nie im Alleingang.
  • Generell sollten Schwerkranke bzw. chronisch Kranke, auch das intermittierende Fasten nicht im Alleingang angehen.
  • Menschen die unter starkem Stress stehen und ohne Essen bzw.  ein Frühstück, noch gestresster werden.  (Auch hier kann man sich mit therapeutischer Unterstützung an das intermittierende Fasten heranwagen. Ich z.B. arbeite in meiner Praxis und meinem Online-Coaching ja immer ganzheitlich und beachte so alle Aspekte und lege auch besonderen Wert auf Stressprophylaxe.

Jetzt bist du dran!

Hast du das intermittierende Fasten auch schon mal ausprobiert oder übst es regelmäßig aus? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Berichte mir das gerne in den Kommentaren. Und wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du ihn teilst! 



Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

Deine Jen 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Silke (Dienstag, 27 Juni 2017 17:28)

    Hallo Jen, ich bin gerade erst in Deinen Blog hineingestolpert, weil ich auf der Suche nach leckeren Rohkostrezepten war, auf "einfach anfangen" wurde auf deine rohen Pastarezepte verwiesen, und da bin ich�.
    Mit großer Überraschung muss ich feststellen, dass es noch jemanden gibt, der sich genauso seltsam ernährt wie ich. Seit über 4 Jahren ernähre ich mich vegan, da ich mich immer tiefer mit dem Thema "gesunde Ernährung" beschäftigt habe, kam nach einiger Zeit auch die glutenfreie Ernährung dazu, da ich damit mein Asthma gut in den Griff bekomme. Bei Rückfällen, meist weil ich als Gast oder auch Gastgeber nicht unhöflich sein möchte, bekomme ich sofort wieder Atemprobleme. Seit 3 Jahren baue ich immer wieder längere Phasen des Intermittierenden Fastens ein. So gut wie in diesen Zeiten fühle ich mich sonst nicht. Es gibt mir Energie und Tatendrang. Da ich damit jedoch immer abnehme, beende ich eine Fastenphase, wenn ich das Gefühl habe, dass das Gewicht zu wenig wird. Esse ich wieder alle Mahlzeiten, sind schnell wieder 1-2 Kilo drauf, was dann auch gut ist.
    Seit Anfang diesen Jahres ernähre ich mich außerdem noch in steigendem Maße roh, allerdings nicht immer jeden Tag zu 100%, denn ich finde das mit Familie sehr schwierig. Auch das intermittierende Fasten ist nicht leicht, wenn am Wochenende die Familie mit frischen Brötchen am Frühstückstisch sitzt, aber wenn ich faste, komme ich wenigstens nicht in Versuchung, und das Glutenproblem ist gelöst.

    Tut mir leid, das mein Kommentar soooo lang geworden ist. Dein Blog wird aber auf jedenfalls noch eine tolle Fundgrube für mich sein.

  • #2

    Jen (Donnerstag, 29 Juni 2017 11:36)

    Hallo liebe Silke,
    vielen lieben Dank für dein Feedback :) Und bitte keine Entschuldigung (von wegen zu lang). Ich bin auch jemand der gerne lange Feedbacks, Texte schreibt (und auch viel spricht ;) ) von daher kenne ich das!

    Es freut mich sehr das dir meine Seite gefällt. Und ja das mit dem WE kenne ich auch so gut. Anfangs war das schon "hart" für mich, aber glaub mir, irgendwann bist du an dem Punkt, da genießt du zwar noch den Brötchenduft, aber du willst selbst auch gar nichts mehr davon, sondern freust dich auf deinen Saft oder dein Obst oder was auch immer frisches :)

    Schön das du hier bist! Liebe Grüße , Jen