Grüne Quinoa-Kroketten (roh-vegan)

Nein, das sind keine verspäteten Ostereier *lach* Als ich dies Foto auf Instagram und Facebook gepostet habe wurde nämlich so etwas vermutet. 

Es sollen "Kroketten" darstellen, aber ja ich gebe zu was die Gestaltung von Rezepten angeht, da muss ich noch ganz schön üben. Na aber Hauptsache es schmeckt. Meinst du nicht auch? 

Zutaten:

 

  • 100 g Quinoa (Bio-Qualität)
  • 200 g frische oder gefrorene grüne Erbsen
  • 1 kleine Handvoll Vogelmiere* (oder nach Belieben)
  • Einige Spritzer frischer Zitronensaft (nach Belieben)
  • Himalaya-Salz und schwarzen Pfeffer (nach eigenem Geschmack)
  • 5 g gemahlene Flohsamenschalen

 

* Natürlich kannst du auch jedes andere Küchen- oder Wildkraut für die Kroketten verwenden. Besonders lecker stelle ich es mir auch mit Giersch vor, oder auch mit Petersilie und/oder Basilikum. Ich finde das Vogelmiere und Erbsen gemeinsam ein total harmonischen Geschmack bilden und zusammen mit Quinoa echt super schmecken. Was die Vogelmiere alles zu bieten hat kannst du HIER nachlesen. 

 

 

 

 

Zubereitung:

 

Zuerst geht es an das Keimen des Quinoas. Dies braucht etwas (aber im Gegensatz zu anderen Keimlingen, relativ wenig). Weiche den Quinoa für ca. 4 Stunden in frischem Wasser ein, gieße das Wasser dann ab und lasse den Quinoa direkt im engmaschigen Sieb keimen oder gebe ihn in ein Keimglas. Nach 12 Stunden ist er bereits fertig gekeimt. Länger als 24 Stunden solltest du ihn nicht keimen lassen, dann kann er bitter werden. In der Keimzeit möglichst einmal spülen. In DIESEM Artikel erfährst du warum Quinoa so ein kleines Wunderkorn ist und was du noch tolles so damit machen kannst. 

 

Wenn der Quinoa gekeimt ist geht die eigentliche Arbeit los ;) 

Die Erbsen sollten wenn du gefrorene verwendest, möglichst aufgetaut sein und auch nicht mehr zu kalt. 

 

Gebe den Quinoa zusammen mit den Erbsen in eine Küchenmaschine und lass sie ein bis zwei Minuten laufen bis sich alles miteinander vermengt hat. Ggf. stoppen falls sich Reste hartnäckig an den Wänden festhalten, einfach mit einem Löffel nach unten schieben. 

Dann Zitronensaft, Salz, Pfeffer und die Vogelmiere dazugeben und nochmal kurz durchhäckseln lassen von der Maschine. 

Zum Schluss noch die gemahlenen Flohsamenschalen dazu geben und ein letztes Mal die Maschine kurz laufen lassen.  Fertig ist dein "Krokettenteig".

 

Diesen kannst du nun eigentlich formen wie du willst. Egal ob Kugeln, Kroketten, Eier, eckige Form oder was auch immer....schmecken wird es immer gleich gut ;)  Allerdings kann die Trockenzeit variieren, wenn sie größer oder kleiner sind. Je kleiner, je eher sind sie natürlich fertig.

Trockne die Kroketten die erste Stunde bei 55 Grad in deinem Dehydrator. Stelle dann die Temperatur runter auf 42 Grad, wende die Kroketten bereits ggf. und trockne sie für weitere 4 -  8  (oder mehr) Stunden, je nachdem wie "feucht" du sie noch haben magst! 

Tja, du musst wohl ein oder zwei von ihnen als "Test-Kroketten" nehmen ;) So mache ich das immer und gucke dann immer wieder und weiß dann genau wann sie ideal sind.

Ich hatte dazu einen leckeren bunten und frischen Salat mit Sprossen. Was für ein powervolles Gesundheits-Menü, findest du nicht auch? 

Ideal dazu passt auch mein Rohkost-Hummus oder mein roh-veganer Zaziki

Verrate mir doch in den Kommentaren ob dir dieses Rezept Appetit gemacht hat und ob du dir von mir weitere solcher Rezepte (mit Wildkräutern) wünschst! 


Außerdem würdest du mir eine riesengroße Freude machen, wenn du dieses Rezept mit Freunden, Bekannten und deiner Familie teilst! DANKE! 

 

 

 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 4
  • #1

    Kerstin (Mittwoch, 03 Mai 2017 11:11)

    Mmhmm, schaut mega lecker aus und wird definitiv nachgemacht :-) (das war also die Vogelmiere-Erbsen-Idee!)

  • #2

    Jen (Freitag, 05 Mai 2017 14:43)

    Jaaaa Kerstin! Nur als ich dir davon erzählt habe wusste ich noch nicht genau wie ich die "zusammenbringen" soll, bzw. hatte erst andere Ideen, aber dann nachts kam das mit dem Quinoa! Und das passt auch echt gut! :D

  • #3

    Carmen (Freitag, 19 Mai 2017 18:59)

    Hmmmmm yummyyyyy - das hört sich total lecker an... Ich muss mal schauen welche Kräuter ich auf meinem Dachgarten finde. Vogelmiere gibt's da leider nicht. Vielleicht Knoblauchrauke?

    Liebe Grüße
    Carmen

  • #4

    Jen (Samstag, 20 Mai 2017 13:54)

    Hallo liebe Carmen, danke dir :) Ja sie schmecken wirklich klasse. Wenn es bei dir keine Vogelmiere gibt, was hälst du dann von Giersch?! Der wächst doch quasi überall oder? Ich glaube der wird auch sehr gut dazu harmonisieren. Knoblauchrauke ist sehr dominant finde ich und von daher würde ich sie sparsam in dem Rezept einsetzen (kann aber so dosiert auch sehr lecker werden), evtl. auch in Kombination mit Giersch oder einem Küchenkraut wie Petersilie oder so!!! Viel Freude beim nach machen!

    Sonnige Grüße

    Jen