5 Selbstblockaden gegen deine Gesundheit und wie du sie löst

Wir blockieren uns häufig selbst. Allgemein im Leben, aber auch gerade was unsere Gesundheit angeht. In Wahrheit ist oft viel mehr möglich als wir glauben....und da liegt schon der erste Punkt, von den 5 Selbstblockaden die ich hier heute aufzähle.

 

Mit diesem Artikel möchte ich dir helfen, diese Blockaden (oder eine von ihnen) in Angriff zu nehmen und deine Gesundheit mehr in die eigene Hand zu nehmen und so zu optimieren. 

1. Falsche bzw. negative Glaubenssätze

Kennst du das? Dein Arzt erklärt dir in einem Gespräch das du eine Erkrankung hast und das diese als unheilbar gilt.  

So war es bei mir. "Sie haben eine Hashimoto-Thyreoidtis. Und diese ist unheilbar." 

 

Oder das dein Arzt dir ein bestimmtes Medikament verschreibt, z.B. gegen hohen Blutdruck und dir quasi versichert das du ohne das Medikament nicht leben kannst!

 

Glaubst du ihm ohne wenn und aber das du nun wirklich bis ans Lebensende dieses Medikament nehmen musst?

 

 

Glaubenssätze kommen von Glauben. Hätte ich meinem Arzt das damals so geglaubt mit der Unheilbarkeit und zu meinem eigenen Glaubenssatz gemacht, dann wäre ich wohl jetzt nicht hier wo ich bin mit meiner Gesundheit. 

 

 

Denn diese falschen/negativen Glaubenssätze (es gibt übrigens auch positive) boykottieren deine eigene Gesundheit. 

 

Wenn du deinem Arzt glaubst das deine XY-Erkrankung unheilbar ist und das du definitiv auf Dauer Tabletten dagegen einnehmen musst, dann wird es auch so sein.

 

 

Es müsste nicht so sein, aber in dem du "glaubst" und diesen Satz verinnerlichst , gibst du auch jede Chance auf gesundheitliche Veränderung/Verbesserung auf. 

 


Anders wäre es wenn dein Arzt zu dir sagen würde "Sie haben XY. Das wird Sie jetzt vielleicht erschrecken, aber glauben Sie mir, auch daraus finden wir gemeinsam einen Weg. Ich habe einige Möglichkeiten mit denen wir gemeinsam Ihre Gesundheit zurück holen werden." 

 

Ich persönlich habe diesen Satz aber leider noch nie von einem Arzt zu Ohren bekommen!  (Ich möchte noch kurz anmerken, dass ich Ärzte hier nicht schlecht machen möchte, auch Medikamente nicht, manches muss manchmal sein. Es spiegelt vielleicht auch nur ein wenig das wieder was ich erlebt habe und zeigt das ich als Heilpraktikerin eine ganz andere Arbeitsweise habe. Ich arbeite gerne mit Schulmedizinern zusammen, wenn sie offen und bereit für Neues sind und ihren Tunnelblick verlassen um zu erkennen das es eben "mehr" gibt.)

 

 

Was du stattdessen tun kannst:

 

  • Als Erstes: Suche dir einen (neuen) Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker der dich wirklich unterstützt, der an dich glaubt und auch daran das Heilung möglich ist, egal wie verfahren es auch in diesem Moment aussehen mag!
  • Ändere den Satz des Arztes ins positive. Wenn du der Meinung bist das diese Erkrankung nicht unheilbar ist, dann mach das zu deinem neuen Glaubenssatz, z.B.

     "Mit meiner Hilfe schafft es mein Körper sich selbst zu heilen" oder "Mit jedem Tag schreitet meine Heilung ein klein wenig mehr voran." oder "Es geht mir mit jedem Tag etwas besser."  

    Höre und fühle in dich rein, was sich für dich stimmig anfühlt und passt.

2. Opferrolle

Ich gebe es zu, ich selbst hing früher total in der Opferrolle fest. Mir ging es schlecht und da es mir so schlecht ging beschuldigte ich alle möglichen Menschen daran Schuld zu sein. 

 


Aber im Endeffekt ist es so: Egal WER dir auch WAS angetan hat, es ändert nichts an deiner Gesundheit wenn du sie nur beschuldigst und dich so in der "Ich-armes-Opfer-Rolle" gefangen hälst.

 

In der Opferrolle verurteilst du sehr, schiebst alles von dir weg,  aber du wirst mit ziemlich vielen Emotionen wie Wut und wahrscheinlich auch Angst überrollt. Dies ist kein Weg deine Gesundheit zurück zu erlangen. 

 

 

Was du tun kannst:

 

  • Erkenne das NUR DU dein Leben zum positiven Wenden kannst
  • Wenn du die Möglichkeit dazu hast erforsche die Geschichten/Vergangenheiten des/der Menschen der/die dir schlimmes angetan hat/haben ( natürlich ändert das nichts an der Sache an sich und es entschuldigt auch nichts, aber mir hat es schon sehr geholfen ein wenig zu verstehen....warum manche Menschen so sind wie sie sind und handeln...und dadurch stellt man dann auch genau fest "Es hat(te) eigentlich nicht wirklich etwas mit mir zu tun!"  Für mich war das ein wichtiger Punkt! 
  • Lerne zu vergeben. Und vergeben heißt nicht das du das was dir angetan wurde gut heißen sollst, sondern es gibt dich frei!

    Wenn du nicht vergeben kannst, quälst du dich und deinen Körper und Seele immer wieder mit den "alten Problemen". Wenn du aber lernst zu vergeben, dann kannst du los lassen und nach vorne schauen.

    Dieser, ist mit einer der wichtigsten Punkte für deinen Heilungsweg. Ich sage nicht das er so einfach ist, aber es ist lohnenswert dran zu bleiben.
     
  • Wichtig ist auch das du damit anfängst dir selbst zu vergeben. Vielleicht mit diesem Satz "Ich vergebe mir selbst dafür das ich eigentlich nicht vergeben möchte" Dies ist nicht selten ein "Türöffner" für die Vergebung. 

3. Perfektionismus

Perfektionismus ist mit eines der größten Krank-macher die es gibt. 

 

Verlangst du von dir auch meist das bestmögliche? Bist du von dir enttäuscht wenn du nicht so gut abschneidest wie du erwartet oder erhofft hattest? Legst du wert darauf das alles schön ordentlich und sauber ist und kriegst die Krise wenn es mal nicht so ist? Möchtest du Ideen am besten schnellstmöglich umgesetzt haben und wirst nervös wenn es nicht klappt? Vor allem nicht in der Art wie du es dir vorgestellt hast? Vergleichst du dich mit anderen und egal wie du dich anstrengst, schneidest immer eher schlechter ab? Geht es dir am besten wenn du etwas "ERREICHT" hast?  Denkst du das du erst wirklich gut bist wenn du erfolgreich, gesund und glücklich bist und die Traumfigur erreicht hast die du dir wünschst/ausmalst?

Wie oft hast du mit JA geantwortet? Je öfter du ein Ja als Antwort hast, je mehr leidest auch du unter Perfektionismus. 

 

 

Perfektionismus ist aber das Gegenteil von Selbstliebe. Und Selbstliebe ist elementar für deine Gesundheit.  

 

 

Was du tun kannst: 

 

  • Finde heraus aus welchem negativen Glaubenssatz dein Perfektionismus resultiert. Bei mir war es z.B. "Ich bin nicht gut genug" Dieser Satz hat mich regelrecht angestochert bloß immer besser und besser zu sein.
    Ich bin der Meinung das bei vielen dieser Glaubenssatz dafür einsteht, bei dir kann es aber auch ein ganz anderer sein. Finde heraus welcher es bei dir ist und versuche ein positives Gegenbeispiel zu finden, um ihn umzuprogrammieren.

    Du hast das Gefühl du findest allein da kein Anfang? Oder weißt nicht wie? In meinen Coaching-Beratungen gebe ich mehr als Ernährungs-Tipps. Auch in diesem Bereich unterstütze ich dich gerne, denn Gesundheit entsteht immer aus Ganzheitlichkeit und oft tun sich ja meist eh mehrere Baustellen auf! 
  • Perfektion ist eine Illusion. Je eher du merkst das es "Perfekt" nicht wirklich gibt, je besser. Oft ist es so das sich hinter den "perfekten" Familien oft Familiendramen abspielen....(ich weiß wovon ich spreche ;) ) und alles was nach außen hin perfekt erscheint, ist es eben oft nicht. Mehr Schein als Sein.

    Erkenne das du gut bist so wie du bist und versuche deine Messlatte runterzuschrauben. Schreibe dir mehrere Bereiche auf: Arbeit, Partnerschaft, Freundschaft, Haushalt etc.... und schreibe dir auf wo du aktuell stehst und versuche alles auf mind. 80% runter zu schrauben und sehe was passiert.... (ich verrate dir eins: Die Welt wird nicht untergehen, deiner Gesundheit wird es aber gut tun) 

4. Pessimismus

Gehörst du auch zu den Menschen die recht viel negativ denken, oder die in bestimmten Situationen immer erst das negative erwarten? 
Auch ein genereller Pessimismus behindert deine Gesundheit bzw. dein gesund werden. 

Denn wie soll etwas schönes passieren wenn du ständig etwas negatives erwartest? Und selbst wenn etwas schönes passierst, wirst du das mit einem Pessimismus wahrscheinlich wirklich nicht wahrnehmen können.

Wie willst du gesund werden, wenn du eh der Meinung bist das du zum leiden verdammt bist? (Hier kommen auch wieder die Punkte 1. und 3. ins Spiel ;) )  Und wie sollst du glücklich und gesund werden, wenn du um dich rum alles rabenschwarz siehst?! 

 

 

Was du tun kannst

 

  • Mach es dir zur Aufgabe das Gute im Leben (zuerst) zu sehen, anstatt das schlechte. Fange klein an in dem du beim Spaziergang z.B. bewusst deinen Fokus auf die Natur legst. Schau dir die saftigen, grünen Wiesen und Felder an; die starken kräftigen Bäume im Wald, die Bienen oder Schmetterlinge die sich sanft auf wild wachsene Blumen und Kräuter absetzen. Freu dich das die Sonne scheint. Genieße das Treffen mit deiner Freundin und Freund und sei bewusst im JETZT, statt schon ängstlichen Zukunftgedanken nachzugehen.

  • DANKBARKEIT ist ein großer Schlüssel. Mit einer der größten! Meinst du nicht du könntest dankbar sein für das was ich im Punkt oben erwähnt habe? Je dankbarer man dem Leben gegenüber ist und auch seinem Körper und sich selbst über, je positiver wird die Welt ;)  Glaubst du mir nicht? Dann probier es aus! Vielleicht ist auch dieser Artikel "Dankbarkeit hilft heilen" hilfreich für dich. 

5. Angst vor Veränderungen

Ich glaube ich war früher irgendwann so an mein Leid gewöhnt das ich Angst hatte vor Veränderungen, weil ich nicht wollte das es noch schlimmer kommt. So wusste ich ja das es mir schlecht geht, ich wusste worauf ich mich einstellen musste, aber wenn ich dieses Terrain verließ was war mir dann noch sicher? 



Kennst du diese Angst vor Veränderungen? Ja auch sie blockiert deinen Gesundheitsweg, denn diese Angst hält dich immer schön da wo du gerade bist. Im alten bekannten, aber eben auch nicht gesunden oder angenehmen!



Was du tun kannst:

 

  • Es klingt hart, aber: Ins kalte Wasser springen! Neues ausprobieren, dich Ängsten stellen, mutig sein. Das klingt jetzt so lapidar dahin geschrieben und du denkst vielleicht "Wie soll ich das so einfach denn machen/schaffen?"  Aber denk an die Glaubenssätze von Punkt 1.  Du kannst es schaffen, wenn du bereit dafür bist. Und niemand hetzt dich, du gibst den Takt an, jeder Zeit!
  • Wenn du deine Ernährung verändern möchtest aber Angst davor hast oder nicht weißt wie, dann such dir kompetente Unterstützung. Du kannst aber auch einfach ganz langsam anfangen neues auszuprobieren. Z.B. ungesunde Lebensmittel weg lassen und für jedes ungesunde ein neues gesundes einbauen in den Speiseplan.

  • Starte langsam, egal mit was. Wie oben schon erwähnt, niemand steht mit der Keule hinter dir ;)  und jeder kleinste Schritt in eine neue Richtung bringt dich weiter! Schlecht ist es nur weiter in seiner alten Krankheitslitanei zu verharren und gar nichts auszuprobieren. 

  • Vielleicht ist mein Ebook "Natürlich gesund - ganzheitlich deine Entgiftungsorgane stärken und unterstützen" etwas für dich. Dieses Ebook kann dir über einen längeren Zeitraum immer wieder Unterstützung geben deine Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen. 

Jetzt bist du dran!

 

Verrate mir doch wie dir der Artikel gefallen hat und welches deine größten Selbstblockaden in Bezug auf deine Gesundheit sind oder waren! 

Auch freue ich mich riesig wenn du diesen Artikel teilst, damit noch viele Menschen davon profitieren können! 

 

 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 4
  • #1

    Anette (Dienstag, 02 Mai 2017 20:06)

    Meine größten Blockaden sind eindeutig ,
    " Ich bin nicht gut genug" und " Ich muss alles perfekt machen". Ich weiß das und arbeite zur Zeit intensiv daran.
    Sehr hilfreich ist mir dabei das Buch von Stefan Hiene
    49 Wunder
    Da hat er öfters einen ganz empfindlichen Nerv bei mir getroffen und mich auch mal unsanft angestupst.
    Dein Artikel geht auch in diese Richtung und war hilfreich für mich. Danke

  • #2

    Jen (Mittwoch, 03 Mai 2017 12:44)

    Liebe Anette,

    vielen Dank für dein Feedback <3 Ja , ich kenne es auch das man bei diesen Themen auch durch "etwas unangenehme Phasen" geht, aber im Endeffekt auf lange Sicht ist es so hilfreich.
    Und es ist halt nicht von heute auf morgen erledigt, aber jeder kleine Schritt zählt!!!

    Ganz liebe Grüße Jen

  • #3

    Sandra (Dienstag, 24 April 2018 19:09)

    Liebe Jen,

    " Ich vergebe mir selbst dafür , dass ich eigentlich nicht vergeben möchte ".
    Da sind mir doch glatt die Tränen in die Augen geschossen ! Danke !!

  • #4

    Jen (Dienstag, 08 Mai 2018 10:01)

    Danke liebe Sandra, für deine Worte :) Und gern geschehen <3