Fermentierter Spargel mit Bärlauch

Heute habe ich ein Fermentier-Rezept für dich. Hast du auch schon mal ein Ferment angesetzt und wie ist es dir gelungen? 

 

 

Fermente sind tolle Immunbooster, denn sie enthalten geballter Power von Milchsäurebakterien, die so wichtig für unsere Darmflora sind, denn sie sorgen dafür das schlechte Erreger sich nicht breit machen können und stärken unser darmassoziiertes Immunsystem. 

 

 

 

Durch eine schlechte Ernährung, Medikamente wie Antibiotika und Schmerzmittel, zu viel Stress verändert sich die Darmflora und pathogene Keime können überhand nehmen. 

 

Deshalb versorge ich meinen Körper (Darm) auch nicht nur nach einer Darmreinigung mit diesen gesunden Milchsäurebakterien und mit fermentierten Lebensmitteln, sondern ich esse das ganze Jahr über recht viel davon.  In meinem Gesundheits-Ebook findest du einige Rezepte zu dem Thema, wie ein leckeres Quinoa-Dessert, fermentierter Rotkohl und mein Spezial-Dip, der so lecker ist und ideal zum dippen von Gemüse ist oder auch als Brotaufstrich.  Aber ich höre auf dir davon vorzuschwärmen, denn heute hab ich ja das Rezept für den fermentierten Spargel für dich! 

Zutaten:

 

  • 300 g grüner Spargel (bereits von den trockenen Ende befreit)
  • 10 g frischen Bärlauch
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 1 dicke Scheibe Zitrone 
  • 500 ml Wasser mit 12 g Salz vermengt

 

 

Zubereitung:

 

 

Vorab: Achte auf genaue Sauberkeit, nicht nur bei deinen Händen, sondern auch bei deinen Arbeitsmaterialien und dem Glas. 

 

Wasche den Spargel und schneide ihn dann in schräge ca. 3-4 cm lange Stücke.  Auch den Bärlauch wäschst du und schneidest in grob klein. 

Befreie die dicke Zitronenscheibe von ihrer Schale (ich habe das nicht gemacht, aber die bittere Zitronenschale hat man aus dem sonst sehr leckeren Ferment ziemlich herausgeschmeckt!)

 

Nehme nun ein sauberes Einmachglas (1 Liter) und gebe abwechselnd Spargel, Bärlauch und dazwischen auch die Zitronenstücke hinein. Auch die schwarzen Pfefferkörner kannst du dazwischen rein geben. 

 

Rühre nun das Wasser mit dem Salz an und gieße es auf die Mischung. 
Mit etwas beschweren. Das kann so ein speziell gefertigtes Gewicht sein, wie du oben im Bild gut erkennen kannst oder auch ein sauberer Stein (der z.B. noch in eine nach außen umgekehrten Gefrierbeutel)  gewickelt ist oder ein kleines mit Wasser gefülltes Schraubglas) 

 

Das Glas verschließen und bei Raumtemperatur (20 bis 24 Grad) 5-7 Tage stehen lassen. Probiere am besten wann der Spargel sauer genug für dich ist.) Danach in den Kühlschrank stellen und möglichst noch einige Zeit (Tage bis Wochen) stehen lassen. 

 

 

Die Fermentierung stoppt zwar im Kühlschrank, aber das Aroma verfeinert und verbessert sich noch immer mehr mit der Zeit. 

 

 

Und dann heißt es genießen. Nur iss nicht alles auf einmal ;)  (Könnte ja passieren wenn es dir so gut schmeckt, oder?), denn fermentierte Lebensmittel haben wirklich eine geballte Power an guten Milchsäurebakterien, die in zu großer Menge (vor allem wenn du es nicht gewohnt bist) zu Blähungen und evtl. Durchfall führen könnten. 

Hast du dich erst einmal an fermentierte Lebensmittel gewöhnt dann ist sind auch mal größere Mengen kein Problem. Aber vom gesundheitstechnischen Aspekt braucht es gar nicht so viel. Denn schon eine kleine Menge versorgt dich mit so viel Nährstoffen und du kannst damit jedes Essen "aufpimpen"

Du findest, noch mehr Leute sollten dieses coole Rezept ausprobieren?  Dann teile es unbedingt. 

 

Wünschst du dir weiter solche Rezepte? Dann schreib mir das in den Kommentaren! Berichte mir auch gerne was du schon alles fermentiert hast. 

 

 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 6
  • #1

    Edith Grafe (Montag, 10 April 2017 18:55)

    Ich möchte mich gerne für das Fermentieren interessieren, da ich das meiste Gemüse aus unserem eigenen Garten ernte. Bisher habe ich es blanchiert und eingefroren. Leider habe ich keine Ahnung wie man das macht! Ich sehe aber, dass der gesundheitliche Wert beim Fermentieren noch größer ist. Kann ich dann das fermentierte Gemüse auch als Beilage zum Essen (evtl. mit Fleisch) verwenden? Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Schwarzwald, Edith

  • #2

    Jen (Montag, 10 April 2017 19:53)

    Hallo liebe Edith,
    danke für deine Nachricht. Fermentieren hat immer ein wenig auch mit "experiementieren" zu tun. Also trau dich ruhig. Im Internet findest du viele Rezepte und Anleitungen und auch in meinem Ebook.
    Fermentiertes Gemüse passt perfekt als Beilage zum Essen, jeglicher Art. Meine große Tochter ist z.B. verrückt nach meinem fermentierten Rotkohl, der schmeckt ihr besser als der gekochte ;) Du kannst fermentierte Lebensmittel in jede Ernährungsart einbauen egal ob du Allesesser, Veganer, Vegetarier, Makrobiotiker .... etc.. bist. Das ist ja das schöne daran. Positive Gesundheitskraft bringt es uns allen dabei.

    Viele Grüße Jen

  • #3

    Eiteljörge (Mittwoch, 03 Mai 2017 22:03)

    Hallo liebe Jen,
    vielen Dank für Deinen Artikel.
    Bitte sag mir woraus Dein ´Beschwerungsstein ´besteht.
    Plastik möchte ich nicht so gern verwenden.
    Liebe Grüße
    Ursel

  • #4

    Jen (Freitag, 05 Mai 2017 14:41)

    Hallo liebe Ursel, und danke für deine Worte. Mein Beschwerungsstein ist nicht aus Plastik, es ist ein speziell für die Fermentation hergestelltes Beschwerungsgewicht, welches auch lebensmittelecht ist. Woraus genau kann ich dir auch nicht sagen, da es ein Geschenk war. Marco und Maria von "Sauer macht glücklich" (hast du das Interview mit den beiden hier auf meinem Blog gelesen) stellen glaube ich selbst welche aus Glas her, aktuell verkaufen sie ein starter-Set, vielleicht ist da was dabei? Schreib die dazu doch noch mal an und grüß sie lieb von mir.
    Ein schönes Wochenende, wünscht dir, Jen

  • #5

    Claudi (Freitag, 19 Mai 2017 12:18)

    Liebe Jen,
    gestern war es soweit, das Glas mit dem Spargelferment wurde geöffnet.
    Ich war voll überrascht, so zart, frisch, dezent säuerlich...der Hammer !
    Es passte so prima (bei der Hitze) zu frischem Salat mit Buchweizenkeimen. Ich danke dir für dieses Rezept, wär nie auf die Idee gekommen, es mit Bärlauch und Zitrone zu kombinieren. Allerdings hab ich weißen Spargel in dünne Scheiben gehobelt, so wie ich es mit den Möhren tat. Solange noch Spargelzeit... wird nochmal angesetzt, diesmal in grün ;-)
    Liebe Grüße sendet Claudi

  • #6

    Jen (Samstag, 20 Mai 2017 14:13)

    Liebe Claudi, dass freut mich so sehr das du das Rezept ausprobiert hast und es dir so gut gefällt <3 Danke für das Feedback!
    Mit dem fein hobeln (oder dünne Scheibchen) finde ich auch eine gute Idee, vielleicht probiere ich das auch das nächste Mal und nehme dann auch mal weißen Spargel, danke!!!

    Sonnige grüße Jen