Jen´s Basenbrühe

Basenbrühe ist etwas wunderbares und wertvolles. Sie gleicht nicht nur unseren (oft angeschlagenen) Säure-Basen-Haushalt aus, sondern sie wärmt von Innen, beschenkt uns mit reichlich wichtigen Nährstoffen, vor allem Mineralien und Spurenelementen und sie tut irgendwie auch der Seele gut :) 

Außerdem schmeckt sie lecker und man kann sie theoretisch zu jeder Zeit trinken. Manche machen sich Basenbrühe gerne wenn sie fasten, aber auch außerhalb davon kann man sie immer trinken, auch schon direkt morgens. 

Zutaten:

  • 400 g Kartoffeln 
  • 300 g Möhren
  • 200 g Zucchini
  • 150 g Staudensellerie
  • 100 g (rote) Zwiebeln
  • 100 g Cockailtomaten (oder andere aromatische Tomaten)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4-5 Pfefferkörner
  • Himalayasalz (wenn gewünscht, je nach Bedarf)*
  • 1,5 Liter stilles Quellwasser (oder gefiltertes Wasser)
  • optional: 5 g Ingwer und 1 getrocknete Chillischote**

 

* Manche Menschen salzen ihre Basenbrühe gar nicht. Manche, wie ich, ganz nach Bedarf. Ich gebe bereits beim kochen wenig (1 Teelöffel?) Himalayasalz dazu. Du kannst die Brühe aber auch komplett ohne kochen und dann in die Portion die du trinkst/löffelst 1-2 Prisen Himalayasalz geben. 

 

** Ingwer und getrocknete Chillischote gebe ich gerne noch hinzu in der kalten Jahreszeit oder wenn gerade alles um mich rum verschnupft ist oder ich selbst einen Anflug von Erkältung spüre.  Wichtig ist hier nur, den Ingwer und die getrocknete Chillischote erst die letzte halbe Stunde mit in den Topf zu geben zum mitziehen, das reicht vollkommen, sonst könnte es zu scharf werden. 

Zubereitung: 

 

Wenn du junge Bio-Kartoffeln hast/bekommst, dann brauchst du diese einfach nur gut mit einer Gemüsebürste abbürsten und einmal unter fließendem Wasser abspülen, alle anderen Kartoffeln besser schälen. 
Schneide die Kartoffeln dann in Stücke und kümmere dich um das andere Gemüse.

 

Wenn du Bio-Möhren hast, mit denen genau so vorgehen wie mit den Bio-Kartoffeln, ansonsten besser schälen. Diese kannst du in Scheiben schneiden und zu den Kartoffeln geben.

Mit den Zucchini sieht es genau so aus wie mit  den Möhren/Kartoffeln. Diese dann auch in Stücke schneiden.

Stangensellerie gut waschen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und dann in grobe Stücke zerteilen.  Beides zu dem anderen Gemüse in den Topf geben.

 

Die Cocktailtomaten einmal gut waschen und mit in den Topf geben.

Die Petersilie ebenfalls gut waschen und direkt das ganze Bund, so dazu geben. Anschließend mit dem kalten (!) Wasser aufgießen und die Herdplatte auf höchste Stufe stellen.

Noch das Lorbeerblatt und die Pfefferkörner dazu geben und optional das Salz und dann Deckel darauf und abwarten bis die Suppe kocht. 

 

Lasse sie einmal für ein paar wenige Minuten aufkochen und stelle die Temperatur dann soweit runter (bei mir ist es 3, insgesamt geht es bis 9 auf meinem Herd)  das die Suppe irgendwann nicht mehr köchelt, sondern nur noch zieht. So lässt du sie noch mindestens 1 Stunde (bis max. 1,5 Stunden) ziehen. 

 

Direkt danach kannst du sie durch ein Sieb geben. (Wenn du auch die kleinsten Faserteilchen, die von den Gemüsen dabei sein können, auch nicht dabei haben möchtest, filtere die Brühe am besten nochmal mit einem ganz feinen Sieb oder gieß sie durch einen Nussmilchbeutel oder ein Wäschenetz (gibt es ganz günstig bei DM/Rossmann und damit kann man auch super Nussmilch machen). 

 


Das ausgekochte Gemüse welches übrig bleibt hat, keinerlei Nährwert mehr und du kannst es getrost auf den Kompost geben. Ich weiß manche finden das so schade und sehen es als "Lebensmittel weg werfen", aber das Gemüse ist inzwischen "sauer" (die ganzen basischen Mineralstoffe sind ja in das Wasser über gegangen) und ausgelaugt und schmeckt auch nicht mehr wirklich.

 

 

Am besten genießt du nun möglichst gleich erst mal eine frisch gekochte Portion. Entweder in kleinen Schlückchen trinken oder sogar, so mache ich das, mit einem Löffel langsam löffeln.

Du kannst die Brühe wenn sie abgekühlt ist auch in Glasflaschen füllen oder in z.B. in 1 Liter "Einmach-Gläser" und im Kühlschrank 3 - 5 Tage aufbewahren und immer nach Bedarf  dir so frisch eine Portion warm machen.

Natürlich kannst du auch gleich eine größere Menge kochen und den Rest dann portionsweise in dafür vorgesehenen Behältern (also die fürs einfrieren geeignet sind) einfrieren. So hast du auch gleich auf Vorrat immer etwas da. 

Ich wünsche dir viel Spaß beim nachkochen und berichte mir gern wie dir meine Basenbrühe schmeckt. Über das Teilen dieses Rezeptes freue ich mich natürlich auch! 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 4
  • #1

    Claudia (Samstag, 25 März 2017 16:01)

    Hallo Liebe Jen,
    da ich allergisch auf Petersilie reagiere, fällt Dir vielleicht eine variante ohne ein, oder einfach weg lassen??
    Danke Liebe Grüße aus Berlin
    Claudia

  • #2

    Jen (Sonntag, 26 März 2017 13:44)

    Hallo Claudia,
    oh echt allergisch auf Petersilie? Wie schade... Ich liebe die ja so. Aber du kannst sie natürlich ersetzen. Z.B. mit frischem Liebstöckel (den mache ich generell gerne an meine Basenbrühe, bekomme sie frisch aber leider zu selten...) Liebstöckel wird ja auch Maggikraut genannt und gibt der Brühe ein ganz tolles Aroma. Ansonsten kannst du auch Basilikum nehmen! Das gibt auch ein feines Aroma!
    Sonnige Grüße
    Jen

  • #3

    Dave (Mittwoch, 28 März 2018 13:59)

    Hi, da ich schwere Darm Probleme habe, und momentan kaum etwas essbares vertrage, werde ich jetzt gleich Deine Rezept ausprobieren. Von allen gefundenen Basenbrühenrezepten sagt mir Deins auf jeden Fall am schon mal am meisten zu. ich werde nachher oder morgen berichten wie sie schmeckt.

  • #4

    Jen (Mittwoch, 28 März 2018 15:31)

    Hallo Dave, vielen Dank für deinen Eintrag. Ich bin sehr gespannt wie dir die Brühe schmeckt und hoffe sie tut dir gut! Alles Liebe, Jen