Die Rohkost rettete mein Leben


Was für eine Überschrift. Irgendwie klingt sie leicht melodramatisch, ja ein wenig übertrieben sogar oder?


Aber ich habe eben diese Überschrift genommen weil genau das der Wahrheit entspricht. 


Ich weiß nicht ob Rohkost jeden heilen/helfen kann, ich weiß nicht ob es die "Glücksformel" für alle ist (wahrscheinlich nicht!) aber für mich war es die Lebensrettung! Und deshalb bin ich immer noch und werde immer dankbar sein das ich sie gefunden habe!


Die Rohkost hat mein Leben komplett verändert und wer denkt das alles hätte nur mit Ernährung und Essen zu tun, der täuscht sich, denn da steckt viel mehr hinter....



Essen als Suchtmittel


Wer mich von ganz früher kennt , der weiß das ich immer am essen war. Ich hatte immer Hunger, und genau so viel aß ich auch. Es war einerseits absurd, da es mir ja nie gut ging.

 

Ich litt unter ständigen Schmerzen und Dauerübelkeit und anderen Zipperlein und war dadurch abhängig von diversen Medikamenten  und dennoch war ich wie eine Verrückte am essen.  

 

Ich liebte Brot und aß es täglich mehrfach und auch alles andere "Teigige" war meins. Nudeln, Kuchen, Kekse, Pfannkuchen,....alles meins.   Das Wort GLUTEN kannte ich damals noch nicht , schade eigentlich, denn es hätte mir sicher viele Jahre leiden erspart wenn ich früher über Gluten aufgeklärt worden wäre. Aber damals war das einfach noch nicht so bekannt, wie es zum Glück inzwischen ist. 

 

Ich aß auch normal Fleisch- und Milchprodukte, obwohl mir Milch gar nicht gut bekam. Ich zwang mich aber sie zu trinken damit ich wenigstens "etwas gesundes" zu mir nehme. Damals saß ich ja auch noch dem Irrglauben auf, den heute noch viele haben:  das Milchprodukte gesund seien. 

Andere Süchte

 

 

Obwohl es mir eh schon schlecht ging, fing ich mit 14 auch noch an zu rauchen. Und das nicht zu knapp. Mit 17 rauchte ich bereits eine Schachtel am Tag und als ich die 20 überschritten hatte da waren es dann auch schon 2 Schachteln.  Heute für mich kaum vorstellbar.

 

Ich weiß natürlich das all diese Süchte: Das Essen, die Medikamente, die Zigaretten alles nur "Betäubungsmittel" waren mit deren Hilfe ich versuchte vor meinen Problemen, meiner Vergangenheit, vor meinem Leben und irgendwie auch vor mir selbst zu flüchten. 

 

Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, so wäre ich vor meinem eigenen Körper abgehauen. Ich war sehr unfair zu ihm. Ich habe nur gesehen das er mir ja eh nur Schmerzen und Übelkeit antat, das das aber in Wahrheit gar nicht vom Körper selbst kam sondern nur Notsignale waren, hab ich erst erkannt als ich im Alter von 24 Jahren freiwillig in eine psychosomatische Klinik ging,  weil ich kurz davor stand mich umzubringen.

 

Zu dem Zeitpunkt schlief ich keine Nacht mehr da ich immer sobald ich mich hinlegte ein wahnsinnigen Würgreiz bekam, manchmal schlief ich kurz ein und erwachte dann aber wieder würgend und so konnte und wollte ich nicht schlafen. Tagsüber war es das gleiche. Das das damals schon (mit ziemlicher Sicherheit) der Anfang vom Hashimoto war, war mir natürlich nicht bewusst. Alle Ärzte sagten mir immer nur wieder "wie gesund" ich doch sei,  "wie toll" meine Blutwerte doch seien....nur warum ging es mir dann so  verdammt beschissen? 

 

In der Klinik wurde dann vorrangig mein "Perfektionismus" (das wird nochmal ein eigenen Artikel bekommen.) meine Ängste und meine "Essstörung" behandelt. Ich musste jeden Morgen auf die Waage steigen und war anfangs zum Essen immer in einer Kleinen Gruppe. Es waren alles Magersüchtige und Bulimiker und ich halt dazwischen. Aber nach kurzer Zeit haben die Ärzte dann selbst erkannt das ich wohl keine Essstörung im klassischen Sinne habe (die tippten aufgrund meines Untergewichts auf Magersucht und später dann auf Bulimie als sie sahen das ich ja immer am essen war)

 

Ich verließ die Klinik damals gestärkt nach 9 Wochen, aber nicht gesund. Ich hörte wenige Monate nach dem Aufenthalt dort auf zu Rauchen, das war für mich ein wichtiger Schritt. Mein Essverhalten versuchte ich zu verbessern und tat ich auch schon, aber ich war immer noch ein "Schrott-Esser" wenn ich das mal so sagen darf. Und das obwohl IN MIR DRIN schon ganz tief die Sehnsucht nach gesunder Ernährung war. Sie war da.... ich wusste es auch das es besser für mich sein würde, ich hab es nur zu dem Zeitpunkt einfach nicht umsetzen können. 

Symptome über Symptome


Die Jahre über waren weiterhin meine Übelkeit und inzwischen neue Symptome wie Magenschmerzen, Rückenschmerzen, chronische Pilzinfektionen und weiteres meine Begleiter.

 

Inzwischen hatte ich die Heilpraktikerausbildung angefangen. Das war schon immer ein Traum von mir gewesen. Und insgeheim hatte ich die Hoffnung das ich dann die Lösung finden werde wie es mir gut geht. Außerdem half ich gerne anderen, denn das konnte ich zumindest, Wenn auch noch NOCH nicht mir selbst! 


Leider wurde der Anfang nicht so gut wie erwartet hatte, da ich zu dem Zeitpunkt als die Schule begann mit heftigen Panikattacken, extremen Schwindelanfällen und ähnlichen zu kämpfen hatte und mich so mehr zur Schule schleppen musste.  Das das wiederum ein Hashimoto-Schub war, kann ich jetzt im nachhinein mit Bestimmtheit sagen, nur damals wusste ich ja noch nichts von Hashimoto und galt weiter als super gesund. Sämtliche Ärzte angefangen vom Internisten, über Neurologen, Orthopäden und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte  konnten bei mir nichts feststellen. Ich war ein Fake...zumindest fühlte ich mich so....

 

Die Jahre von diesem Zeitpunkt an, bis jetzt kann man ausführlich auf meiner Übermich-Seite nachlesen. Die Kurzfassung: In den Lauf der Jahre ging es mir doch immer weiter schlecht. Während ich die Geburt meiner ersten Tochter gut verkraftet hatte und alles "gut" danach schien, ging es nach der Geburt meiner zweiten Tochter sowas von Bergab , hätte ich keine Kinder gehabt, keine Ahnung wie das alles ausgegangen wäre, aber für meine Kinder musste und wollte ich ja auch stark sein.  Aber es war ein Drama für die ganze Familie.

Dann kam ich durch grüne Smoothies zur veganen Ernährung und endlich stieß ich (komisch das mich das in meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin nie "berührt" hat) auf das Thema Gluten und ließ es weg und es ging mir schlagartig besser. 

 

Zudem ernährte ich mich ab da immer mehr von Rohkost! 

 

Ich fühlte mich endlich MENSCHLICH!  Es war kaum zu glauben. Es ging mir wirklich gut, tageweise am Stück, manchmal wochenlang.... Auf jeden Fall hatte ich das Gefühl als würde ich endlich leben.

Von der Rohkost zur Selbstliebe

 

Aber die Rohkost hat viel mehr gemacht als mich mit so wertvollen Nährstoffen zu beschenken, meinen Körper zu unterstützen richtig zu entgiften und zu beginnen mich zu heilen.

 

Ich weiß nicht genau WIE es passierte, aber erst dadurch merkte ich WIRKLICH, wie schlecht ich selbst jahrelang mit mir umgegangen war und dabei meine ich nicht nur meine Süchte und mein extremes Essverhalten, sondern einfach wie lieblos ich mit mir umgegangen war, streng und hart und extrem perfektionistisch.... ja, jetzt mag man vielleicht denken "Aber deshalb war sie doch schon in der Klinik. Der Perfektionismus war doch da Thema." Ja war es auch. Aber irgendwie war mir all die Tiefe von dem nie so bewusst wie zu dem Zeitpunkt als ich auf die Rohkost stieß.

 

Wenn ich heute daran denke, zieht sich mir alles zusammen. Ich kann heute gar nicht (mehr) anders als liebevoll und sanft zu mir sein.  

 

Auf Menschen in meinem Umkreis wirke ich glaub ich schon egoistisch. Selbst mein Mann hat mir das schon mal an Kopf geworfen das ich so egoistisch geworden bin. Aber wisst ihr was ich dann gesagt habe?  "Nein. Das ist kein Egoismus. Das ist Selbstliebe."   Ich hab mich nicht mehr vorrangig um alle anderen gekümmert, sondern UM MICH. Und das war das Beste was ich tun konnte, denn nur so konnte ich anfangen gesund zu werden. Und nur so konnten alle davon profitieren, gerade auch meine Familie! 

 

Mein Körper ist nicht mehr mein Feind, was er früher für mich war, sondern ein Wunderwerk was so viel schlimmes überstanden hat (die ganzen Antibiotika und OPs habe ich jetzt vergessen aufzuzählen die ihn ja auch belastet haben, aber denkt es euch einfach dazu) . Auch habe ich keine Angst mehr vor meinem Inneren (also meinen Seelenanteil). Ich laufe nicht mehr weg, ich brauch es nicht mehr. Mein inneres Kind was ich immer verlassen habe (und versucht habe mit Süchten zu übertünchen) ist jetzt ein Teil von mir mit dem ich in guten Kontakt bin. Schwer zu erklären.

 

Ich will nicht sagen das man hierher nur über die Rohkost findet. Den Weg zur Selbstliebe und auch Selbstheilung kann man sicher auch so finden, aber meiner kam eben über die Rohkost. Und ich liebe diese Ernährung, ich bin dankbar was sie mit mir gemacht hat und was sich seitdem alles verändert hat.

 

Für mich war das ein Geschenk!  <3  

Heilung wird sichtbar


Wer mich persönlich kennt, der weiß wie es mir früher ging und wie ich früher drauf war und dem wird mit Sicherheit auffallen das ich ein komplett neuer Mensch bin. Transformiert. 


Ich habe mich bewusst dafür entschieden gesund zu werden, (mich) zu heilen und das Beste aus jedem Tag zu machen.


Und so verschwanden im Laufe der letzten zwei Jahre nach und nach so gut wie alle Symptome. Körperliche und psychische. Es war das erste Mal in meinem Leben das ich mich wirklich richtig GUT und GESUND gefühlt habe und das über einen längeren Zeitraum, nicht nur mal ein Tag oder ein paar Stunden.  Ein unglaubliches Gefühl.


Wer meine Über-Mich-Geschichte kennt der weiß das schon bei meiner Hashimoto-Diagnose-Stellung meine Schilddrüse extrem zerstört war. Sie hatte nur noch ein Volumen von 6 ml (normal sind bei einer Frau 16-18 ml).

 

Neulich war ich nun (nach einem Jahr wieder) zum Ultraschall und sowohl ich als auch der Arzt waren da so positiv überrascht. Zu aller erst weil beim Bauchultraschall, mein Gallenstein, den ich seit 2008 mit mir rum getragen habe, einfach verschwunden war. Mein Arzt konnte das selbst nicht so ganz glauben und war dann der Meinung ich hätte keinen gehabt, bis er dann doch in meiner Akte nach gelesen hatte. Mein Stein war verschwunden.....und ich weiß wovon ;)  Während mein Arzt sicher den Abend noch darüber nach gegrübelt hat wo der Stein hin ist, bin ich mir sicher das es meine Eigentherapie war.  Steine können sich im Körper nur bei Übersäuerung bilden (ich war ja auch chronisch übersäuert früher, da war ich wohl mit nur einem Gallenstein eh gut weg gekommen), zudem hängen von der Psychosomatik her Gallensteine mit Härte, Stolz, Verletzlichkeit und Verbitterung zusammen, alles Emotionen die ich ja auch eine ganze Weile mit mir herum trug und die ich aber auf meinem Rohkost-Heilungs-Weg losgelassen habe. 

 

Aber es war nicht nur die Ernährung natürlich. Ich habe auch Chakraübungen, Qigong, meditative Körperheilreisen, Darmsanierung und noch viel mehr gemacht.  Nur hat mich die Rohkost da hin geführt.

 

Dann kamen wir zum Schilddrüsenultraschall und die nächste Überraschung wartete schon.Meine linke Schilddrüsenseite, die schon geschädigt war, da konnte man nichts mehr erkennen, die rechte die nahezu "zerstört" war, da konnte man den Hashi erkennen, aber nie so wie zuvor. Und als ich dann hörte das meine Schilddrüse ein Volumen von 13 ml inzwischen (wieder!) hat, da konnte ich es erst fast gar nicht glauben.

 

Ich bin sehr glücklich darüber, auch das ich immer auf mein Gefühl gehört habe, egal was die Leute auch gesagt haben "Was ? vegan? Und was? Rohkost? und dann noch glutenfrei?  Das kann doch nicht gesund sein?"  Und selbst wenn man sagt das man meditiert oder Visualisierungen durchführt, wird man teilweise ja schon sehr komisch angeguckt. Aber das war mir egal. Denn es ging und geht mir gut. Mehr zählte nicht. Es muss ja niemand anders mein Leben leben. Das ist ja das schöne am Leben, jeder kann sein Leben selbst bestimmen. Ich jedenfalls fühle mich wohl in meinem Körper und auch MIT meiner Seele,  wie es vorher nie war.  

 

Die Rohkost rettete mein Leben - und ich bin so  dankbar sie gefunden zu haben!  

 

 

Und bei dir? Welche Erfahrungen hast du mit der Rohkost oder mit der veganen Ernährung gemacht? Bist du auch durch eine Krankheit zu ihr gekommen und hast ähnliches erlebt?  Oder welche Gründe haben dich zur Rohkost geführt. Ich freue mich auf deine Antworten. 


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Kommentare: 30
  • #1

    Susanne Schilling (Mittwoch, 07 Oktober 2015 22:31)

    Liebe Jen,

    So ein toller langer Artikel! Du hast aber auch einiges mitgemacht. Ich finde es immer wieder toll, wie der Körper sich heilen kann. Jetzt muss ich wirklich mal anfangen, mich mehr von Rohkost zu ernähren :)

    Liebe Grüße
    Susanne

  • #2

    Michaele Schneider (Mittwoch, 07 Oktober 2015 23:41)

    Liebe Jen,

    danke für so viel Offenheit ! Manchmal dachte ich während des Lesens, Du sprichst da von mir und meinem Lebens - / und Leidensweg. Es gibt schon einige Parallelen und mit der Rohkost fängt wirklich auf verschiedenen Ebenen ein neues Leben an. Alles Liebe für Dich !! Michaele

  • #3

    Astrid (Donnerstag, 08 Oktober 2015 00:28)

    Liebe Jen,
    ich bin begeistert. Toller Einstieg in Deine Newsletter. Finde ich großartig.

  • #4

    Jen (Donnerstag, 08 Oktober 2015 05:56)

    Liebe Sanne, ich danke dir für deine Worte. Und unterstütze dich gern dabei in dein Leben mehr Rohkost einzubauen ;) Alles Liebe, Jen

    Liebe Michaele Schneider, vielen vielen Dank auch für dein Feedback. Es ist immer schön zu hören das man "nicht allein" mit seinen Erfahrungen und allem ist. Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute <3 Jen

    Liebe Astrid, vielen Dank für dein Feedback <3 . Ein wundervollen Tag dir , Jen

  • #5

    Sophia (Mittwoch, 14 Oktober 2015 16:08)

    Liebes,

    wenn wir jetzt in einem amerikanischen Gospelfilm mitspielen würden, würde ich dir ein großen "AMEN SCHWESTER!" zurufen! :) Ja, wenn man auf die Meinung der anderen icht viel Wert legt, dann kommt man auch endlich auf den Trichter, die Verantwortung über sein eigenes Leben zu übernehmen und kommt auf die richtigen Wege. Ich bin gespannt, wo sich unsere Wege noch kreuzen werden und was wir noch alles zusammen so erleben :). Jeder so für sich und totzdem mit Parallelen. Hach ja.
    Ich freu mich auf den nächsen Artikel!
    *drückdich* :*
    Herzlich
    deine Sophia

  • #6

    petra (Mittwoch, 14 Oktober 2015 16:52)

    ganz toller beitrag, herzlichen dank und alles gute weiterhin :-)

  • #7

    Birgit (Mittwoch, 14 Oktober 2015 17:32)

    Ein toller Artikel! In so vielen Dingen finde ich mich wieder. Nur leider bin ich noch nicht lange so weit wie du. Der Perfektionismus ist leider auch ein großer Teil von mir. Dadurch höre ich viel zu wenig auf meine wirklichen Bedürfnisse. Daran werde ich versuchen, in der nächsten Zeit verstärkt zu arbeiten. Ich freue mich auf noch viele weitere Berichte von Dir! Vielleicht hast du ja ein paar Tipps wie man am Perfektionismus am besten arbeitet.

  • #8

    Antje von Einfach anfangen (Mittwoch, 14 Oktober 2015 18:28)

    Liebe Jen,
    ein wirklich sehr guter und ehrlicher Artikel. Das kann Rohkost und es ist wichtig, dass unsere Mitmenschen erfahren, warum wir diesen Weg wählen! Es ist kein Verzicht, sondern eine bewusste Entscheidung zum Leben.
    Wir sind zur Rohkost aus dem Interesse an Gesundheit gekommen. Wir leben unseren Kindern diese Lebensweise vor und übernehmen Verantwortung für uns! Ich liebe unsere Rohkost-Gemeinschaft! Fröhliche Grüße an dich. Antje

  • #9

    Tina (Mittwoch, 14 Oktober 2015 20:11)

    Liebe Jen,

    vielen Dank für deine Seite und die vielen interessanten Einblicke in dein Leben.
    Da ich selber Hashimoto habe und meine Ernährung und meine Lebensweise über die Jahre in ähnlicher Weise umgestellt und tolle Erfolge damit erzielt habe, kann ich betroffenen nur Mut machen etwas an den üblichen Gewohnheiten zu verändern. Ich lese im Internet, vorzugsweise Facebook, so oft von Betroffenen die ihren Alltag aufgrund Hashimoto nicht mehr meistern können aber eine Veränderung ist ihnen dann doch zu viel, umständlich,… Ich kann jedem nur Mut machen den - vielleicht zunächst beängstigenden - Schritt zu gehen. Es lohnt sich!

  • #10

    Jen (Mittwoch, 14 Oktober 2015 20:26)

    Liebe Sophia, vielen Dank für deine Worte. Ich drücke dich! Ich musste gerade so auch daran denken das ich ohne dich und deinen Zuspruch vielleicht gar nicht mit happy-healthy-raw angefangen hätte, erinnerst du dich? Danke dafür! Und unsere Wege werden sich mit Sicherheit noch oft kreuzen. Hoffe ich doch :) Drück dich

    Liebe Birgit, danke für dein Feedback. Ja ein (bzw, mehrere? mal schauen) Artikel zum Thema Perfektionismus stehen auch auf meinen Plan ;) Viele liebe Grüße, Jen

    Liebe Antje, vielen Dank für dein Feedback. Finde ich wundervoll das den Kindern vorzuleben. so mache ich das auch! Bei den Kids heiß geliebt waren heute die Grünkohlchips :) Alles Liebe, Jen

  • #11

    Jen (Mittwoch, 14 Oktober 2015 20:34)

    Liebe Tina, auch dir herzlichen Dank für dein Feedback. Da gebe ich dir absolut Recht. Viele scheuen einfach die Veränderung, bzw. haben kein Mut etwas zu verändern, aber es lohnt sich wirklich! alles Liebe, Jen

  • #12

    Alexandra (Mittwoch, 14 Oktober 2015 23:24)

    Vielen lieben Dank für deine Geschichte die du so offen geteilt hast, du hast mir damit gerade sehr geholfen, ich stecke noch mittendrin im Essstörungschlamassel (Binge) und du hast mir mit deinem Weg wieder Hoffnung gemacht das es heilen kann.

  • #13

    Jen (Donnerstag, 15 Oktober 2015 05:45)

    Liebe Alexandra, danke für dein Feedback und es freut mich das ihr dir wieder etwas Mut und Hoffnung geben konnte. Damals, als es bei mir so war mit dem Essen, da kannte ich den Begriff Binge-Eating noch gar nicht. Aber im nachhinein hab ich dann, als ich das Wort das erste Mal hörte und recherchierte gemerkt das es sehr gut auf mich gepasst hat. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, glaube an dich! Alles ist möglich. Viele liebe Grüße, Jen

  • #14

    Katrin Luber (Donnerstag, 15 Oktober 2015 16:00)

    Liebe Jens,

    ich war zwar nicht so krank wie du aber vor einem Jahr war ich kurz vor einem burnoutähnlichem Zustand und stellte meine Ernährung auf vegan um. Seitdem gesunde ich immer mehr und habe vor nun auch auf vegane Rohkost umzusteigen. Bin froh deinen Blog entdeckt zu haben ✌

    Wie es mir erging habe ich in eine Geschichte verpackt. Vielleicht interessiert sie dich ja. Mein Blog: istdasvegan.eu, der neueste Beitrag.

    LG, Katrin

  • #15

    Jana (Donnerstag, 15 Oktober 2015 21:09)

    Hi Jen,
    vielen Dank für's teilen. Echt toll, wie du dein Leben verändert hast! Aber auch mal wieder schade, wie die Allgemeinmedizin versagt hat. Gluten und Milch wird meiner Meinung nach immer noch vielzu sehr unterschätzt!
    Als ich vor ein paar Jahren realisierte, dass ich Gluten wohl besser vermeide, hörte ich von überall her: oh, du Arme!
    Ich kann aber nur sagen, was bin ich froh, dass ich das Zeug nicht mehr esse.
    Rohkost gehört zu meiner Ernährung, aber nicht 100%. Und dennoch kann ich gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Auch ich spüre, wie mein Körper heilt und von Jahr zu Jahr mehr und mehr regeniert.
    Mach weiter so, alles liebe!
    Jana

  • #16

    Jen (Freitag, 16 Oktober 2015 06:16)

    Liebe Katrin, danke für dein Feedback. Das freut mich das du auch gute Erfahrungen gemacht hast mit Umstellung auf vegan. Ich werde auch mal auf deinem Blog vorbei schauen :) hab ein tollen Tag! Jen


    Liebe Jana, auch dir vielen Dank für das Feedback. Ja du hast absolut Recht gerade Gluten und Milch wird total verharmlost. Da kenne ich Leute die hören auf Fleisch zu essen und ich frage mich "Was ist mit Milch, Käse, Joghurt." Allein der Fleischverzicht wird ihnen noch keine gesundheitliche große Verbesserung bringen, nur viele können sich das am Anfang nicht vorstellen!
    Ja, mich bemitleiden die Leute zum Teil auch noch das ich ja "NIX" essen kann ;) Da muss ich immer schmunzeln und sage 1. "Es war doch meine Entscheidung. Ich kann das essen worauf ich Lust habe, nur höre ich auf meinen Körper." und 2. "Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei, da könnt ihr sehen wie "NIX" aussieht ;) "
    Und zur rohkost, ich glaube es kommt nicht auf 100% an, sondern darauf seinem Körper GUTES zu geben, auf ihn zu achten bei Ernährung und bei anderen Sachen auch. Danke dir, und ein tollen Tag dir, Jen

  • #17

    mary (Samstag, 17 Oktober 2015 12:25)

    was fuer ein zufall! gerade gestern habe ich folgendes auf fb gepostet:

    "hallo zusammen,
    habe seit ca. 10 jahren hashimoto. von der "falschbehandlung" und der folgen will ich gar nicht erst anfangen.. ;-).
    meine fragen an euch:
    in der SM gilt ja hashi algemein als AIP und nicht heilbar. ich kann das nich glauben bzw. will ich nicht aufgeben..
    wer von euch hat/hatte hashi und ist frei von medikamenten? und wie habt ihr das angestellt?
    lieben dank!! :-)"

    ich wuerde mich wahnsinnig freuen, mehr von dir zu erfahren. ich will mein hashi heilen und dass meine sd (aktuell bei ca. 6ml) wieder waechst. was muss ich tun?

    lieben dank, auch fuer deinen bericht!! :-)
    mary

  • #18

    Jen (Sonntag, 18 Oktober 2015 17:20)

    Hallo liebe Mary, vielen Dank für deine Nachricht. Das ist ja wirklich interessant das du das jetzt gerade gepostet hast und dann auf meinen Artikel gestoßen bist. Aber ich sag ja immer "Zufälle gibt es nicht" ;) :) Schön das du hierher gefunden hast. Ich habe im Juli ein Hashimoto-Special geschrieben hier auf dem Blog, da findest du es auch unter Blog ---> healthy---> Schilddrüsengesundheit . Meine Schilddrüse war ja vor einem Jahr auch noch 6 ml und jetzt inzwischen 13 ml (und Gewebe regeneriert). Wenn du daran glaubst das Hashimoto heilbar ist und auch bereit bist unkonventionelle Wege zu gehen (bzw. DEIN Weg zu finden) dann hast du gute Chancen das du dich wieder gesund fühlst und wirst. Ich werde ab November auch Online-Coaching anbieten, vielleicht ist das etwas für dich. Zudem arbeite ich aktuell an einem Ebook über das Thema den Körper und seine Organe täglich in der Entgiftung unterstützen, stärken, lieben etc...das dauert aber noch etwas bis das fertig ist. Hier auf der Seite wird es aber auch immer wieder Neues geben. Du kannst dich gerne in den Newsletter eintragen, da gibt es ein kleines kostenloses Rezepte-Ebook und du bekommst einmal im Monat Post von mir mit den neuesten (für Abonnenten auch exklusive, die hier nicht auf dem Blog oder FB erscheinen) News .
    Ich wünsche dir erstmal alles liebe und noch ein schönes WE! Jen

  • #19

    Karin Mager (Mittwoch, 06 Januar 2016 20:28)

    Liebe Jen,
    ein langer Bericht von deinem Weg zur Gesundung und ich kann da so gut mitgehen. Ich hatte vor einigen Jahren auch eine langwierige Krankengeschichte durchlebt, wo mir keiner der vielen Ärzte, die ich aufgesucht habe, weiterhelfen konnte und ich selbst dann die Ursache herausgefunden und mich geheilt habe. Deshalb kann ich so gut bei dem mitfühlen, was du schreibst. Danke, dass du sie so ausführlich beschreibst.
    Ja, das Thema Gesunde Ernährung beschäftigt mich auch sehr. Inzwischen bin ich bei der kohlenhydratarmen Ernährung angekommen und spüre, wie gut sie mir tut. Mein Diabetes-Risiko hat sich schon deutlich vermindert laut der Blutwerte. Doch das kann man sicher noch optimieren und ich lasse mich gern durch deine Rezepte anregen, noch mehr in Richtung Rohkost und vegan zu gehen.

  • #20

    Jen (Donnerstag, 07 Januar 2016 08:56)

    Liebe Karin, vielen Dank für dein Feedback :) es berührt mich immer zu lesen wenn andere auch solche Erfahrunge wie ich gemacht haben (bzw. machen mussten). Manchmal denke ich das das vielleicht so sein muss, Aufgabe auf unserem "Weg" , weißt du was ich meine?
    Ich freue mich wenn ich dich mit meinen Rezepten inspirieren kann :) <3

    Alles Liebe Jen

  • #21

    Kirill Spitzer (Donnerstag, 22 September 2016 10:22)

    Jentschura vermutet in seinem Buch "Gesundheit durch Entschlackung", dass bei Frauen Schilddrüsenprobleme durch die vermehrte Nutzung von Cremes, Parfüms und sonstigem Zeug (lokale) Schlacken erzeugt werden, die solche Körperfunktionen negativ beeinträchtigen!

    Es ist daher bei schulmediziisch unbekannten Ursachen IMMER eine Entschlackung in Erwägung zu ziehen! Dann erfolgen oft wundersame Heilungen! ^^

  • #22

    Jen (Donnerstag, 22 September 2016 12:45)

    Hallo Kirill und danke für deine Nachricht.
    Ich glaube das jegliche Erkrankungen mit Verschlackungen etc. zusammen hängen.
    Ich selbst war nie der Parfüm- , Cremes oder sonst was benutzer, aber ich habe z.B. jahrzehntelang fluoridhaltige Zahncreme benutzt. Inzwischen weiß ich das Fluorid die Schilddrüse blockiert.
    Ich bin aber auch überzeugt davon das bei jeder Krankheit der seelische Teil mit einspielt. Meiner Meinung nach sollte man also immer eine ganzheitliche Behandlung vorziehen.

    Viele Grüße Jen

  • #23

    Giselle (Donnerstag, 20 Oktober 2016 08:46)

    Wirklich interessant deine Seite :-)
    Ich habe jetzt schon viel über den Zusammenhang von Gluten und chron. Erkrankungen gehört.
    Da ich seit 16 Jahren unter starken Schmerzen leide (bisher wurde immer gesagt es ist Fibromyalgie), werde ich es jetzt auch mit der glutenfreien (Rohkost)Ernährung ausprobieren.
    Ganz rohköstlich traue ich mir noch nicht zu, aber das wird sicherlich auch noch kommen.
    Bisher habe ich nur gutes darüber gehört.

  • #24

    Jen (Donnerstag, 20 Oktober 2016 14:58)

    Hallo Giselle,
    danke für dein Feedback :) Ich glaube man muss sich auch nicht zwangsläufig komplett roh ernähren. Allein das weg lassen von tierischem und Gluten bringt unwahrscheinlich viel. Wenn ich das alles früher gewusst hätte (mir jemand gesagt hätte) hätte ich wahrscheinlich ein kürzeren Leidensweg hinter mir gehabt. Aber es musste wohl alles so kommen :)
    Und eine Umstellung step by step ist immer das Beste. Viele liebe Grüße, Jen

  • #25

    Andrea (Dienstag, 01 November 2016 14:35)

    Liebe Jen,
    habe eben Deinen langen Beitrag über Deinen Weg gelesen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich unsere Körper selbst bei vielem heilen können, wenn wir ihnen nur das richtige zum Essen geben (und tunlichst auch seelisch gut mit uns umgehen). Wir haben ein Buch geschrieben (Trotzdem Vegan) für das wir 13 vegan lebende Menschen interviewt haben. Unser Fokus war nicht die Gesundheit, sondern andere Vorurteile (geht nicht bei Leistungssport, auf Reisen, etc.), aber unsere Interviewpartner haben uns immer wieder auch berichtet, wieviel gesünder sie geworden sind!
    Ich werde sicher noch öfter hier bei Dir vorbei gucken!! Vielen Dank für Deine Arbeit!!
    Liebe Grüße!
    Andrea

  • #26

    Jen (Dienstag, 01 November 2016 15:44)

    Liebe Andrea,
    vielen Dank für dein Feedback. Und ja es ist total faszinierend und zeigt auch wie viel WIRKLICH möglich ist!!!!
    Euer Besuch ist bestimmt interessant, eine coole Idee mit den Interviews.
    Ganz liebe Grüße zurück, Jen

  • #27

    Sylvia (Donnerstag, 10 November 2016 22:10)

    Hallo Jen, ich bin erst seit April 2016 Veganerin und es hat sich bei mir die Verdauung gebessert und ich habe keine Ablagerungen mehr auf den Zähnen, früher habe ich 3 bis 4 mal Zähne geputzt. Trotzdem hat sich meine Nebenschilddrüsenüberfunktion noch nicht verbessert im Gegenteil, meine Blutwerte (Parathormon) hat sich mehr als verdoppelt. Ich esse so gut wie kein Gluten mehr, manchmal kommt es dennoch vor, wenn wir mit Freunden essen gehen, wo ich dann nicht weiß ob in der Soße Gluten enthalten ist.
    Jetzt werde ich auch versuchen 2 bis 3 mal die Woche Rohkost zu essen, allerdings muß ich aufpassen, das ich nicht zuviele Calcium zu mir nehme, da dieses dann sich in meine Organen ablagert, weil das Parathormon eben das nicht mehr regulieren kann und dann im Blut erhöht und über den Urin ausgeschieden wird, was dann die Nieren belastet.
    Doch deine Beschreibung macht mich mutig. Ich werde versuchen irgendwann Rohköstler zu werden.
    Und vorallendingen Qi Gong und Meditation auszuführen um mich abzulenken, weil mich meine Erkrankung schon sehr runterzieht.
    Danke für Deinen tollen Bericht.
    LG
    Sylvia

  • #28

    Jen (Freitag, 11 November 2016 12:16)

    Hallo liebe Sylvia,
    vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Schön das du auch meditierst und Qi-Gong machst, das gehört ja auch zu meinem Leben dazu.
    Vielleicht haben sich deine Blutwerte erstmal verschlechtert weil man durch die Ernährungsumstellung ja erstmal stark anfängt zu entgiften und sich dann Symptomatiken etc. erst einmal verschlechtern können. Bleibe auf jeden Fall am Ball und du machst das schon gut. Wenn du Unterstützung brauchst schau doch mal gerne unter den Link mit meinem Online-Coaching oben , da erfährst du mehr zu meinem Coaching-Paketen.
    Liebe Grüße und ein schönes WE dir schon mal! Jen

  • #29

    Pascal (Dienstag, 17 April 2018 14:55)

    Hallo liebe Jen,

    ich habe deine Rohkost-Seite entdeckt und mit Freude deinen Heilungsweg gelesen. Schön, dass es dir besser geht!
    Ich leide seit mehr als 2 Jahren unter einer andauernden Übelkeit, die mich inzwischen so stark beeinträchtigt, dass mein Studienabschluss gefährdet ist. Mein Lebenswille geht gegen Null. Alle Untersuchungen waren ohne Befund und nun soll es psychosomatisch sein. Ich sehe aber keinen Zusammenhang zwischen Stress und meinen Beschwerden und nehme zudem bereits 2 Antidepressiva, da meine Neurologin meinte, das würde helfen.
    Meinst du, dass die Rohkost eine Lösung sein könnte? Ich ernähre mich schon gluten- und laktosefrei und seitdem sind die Durchfälle immerhin verschwunden. Nur die Übelkeit ist dermaßen hartnäckig...

  • #30

    Jen (Donnerstag, 19 April 2018 09:34)

    Hallo lieber Pascal!!!

    Oh je, ja Dauerübelkeit ist wirklich schlimm, ich kenne das. Toll, dass du schon auf Gluten und Laktose verzichtest, hast du aber auch daran gedacht das auch laktosefreie Milchprodukte Übelkeit erzeugen können. Wenn man z.B. Milcheiweiß (das Casein) nicht so gut verträgt (und das ist gar nicht so selten) kann es auch zu Übelkeit kommen.

    Vielleicht hängt es auch mitunter mit den Antidepressiva zusammen? Medikamente können auch immer diverse Nebenwirkungen machen.

    Also ich kann mir zumindest vorstellen , dass die Rohkost dir sehr helfen könnte , allgemein und auch mit der Übelkeit, aber natürlich ist immer alles ganzheitlich zu sehen.

    Alles Liebe,

    Jen