7 Tipps wie du dein Immunsystem winterfit machst! 

Es ist wieder soweit. Auch wenn wir es kaum glauben können, weil es wieder so schnell ging, aber: 

 

Der Herbst ist da! 

 

Und damit sieht man auch wieder mehr Menschen mit schniefenden Nasen und Taschentüchern. Es flattern wieder mehr Krankschreibungen ins Büro und auch in der Schule und im Kiga (ich kann ein Lied von Singen) herrschen schon wieder verschiedene Erkrankungen vor.  Heute habe ich deshalb ein paar Tipps für euch wie ihr euer Immunsystem für Herbst und Winter stärkt und - falls es euch doch erwischen sollte, die Krankheitsdauer und Intensität abmildert.

1. Heiße Getränke


Rohkost und heiße Getränke, passt das zusammen? Ich sage JA.  Und es ist, in meinen Augen überhaupt nicht schlimm als Rohköstler (wenn du das denn überhaupt bist) z.B. einen heißen Tee zu trinken. Denn gerade in der kalten Jahreszeit tut uns ein warmes Getränk gut. Natürlich kommt es auch noch darauf an WAS du trinkst. 

Wenn du meinst ein heißer Kaffee oder heißer Cappuchino wird dein Immunsystem unterstützen weil er Wärme in die kalte Jahreszeit bringt, muss ich dich LEIDER leider enttäuschen.  Er pusht höchstens dein Nervensystem unnötig auf und der Zucker und die Milch im Cappuchino belasten dein Immunsystem eher zusätzlich.

 

Ich empfehle:

 

  • Heißes Wasser (dieses unterstützt unser Hauptentgiftungsorgan, die Leber,  in ihrer Arbeit und sorgt dafür das belastende Schlackenstoffe schneller ausgeschieden werden können und so unser Immunsystem erst gar nicht belasten). 
    Wenn du heißes Wasser pur nicht magst (aber ich würde dir empfehlen es einfach mal zu probieren, ich konnte mir es früher auch nicht vorstellen und jetzt mag ich es lieber als kaltes Wasser), kannst du auch Zitrone und evtl Ingwer und Chilli (mehr dazu im nächsten Punkt) dazu geben
  • Lapacho-Tee. Dieser kleine Wundertee wird von den Indianern auch "Baum des Lebens" genannt, da er eine breitgefächerte Gesundheitswirkung hat.  Für uns kann er, kurzgefasst, in der kalten Jahreszeit folgendes tun: er wirkt anti-viral, anti-bakteriell und auch anti-fungal (also gegen Pilzinfektionen), er wirkt/macht basisch, durch ihn erhöht sich die Anzahl der roten Blutkörperchen enorm und so wird der Körper noch viel effizienter mit dem lebenswichtigen Sauerstoff versorgt, zudem wirkt Lapacho-Tee entgiftend, das ganze Immunsystem wird gestärkt und er lindert Schmerzen und soll Krebs vorbeugen und auch bekämpfen.  Brauchst du noch weitere Gründe den Lapacho-Tee mal auszuprobieren?
  • Hagebutten-Tee stärkt unser Immunsystem, hilft aber ebenso auch wenn bereits eine Erkältung oder Bronchitis ausgebrochen ist. Hagebutten sind Vitamin-C-Bomben und enthalten auch ein wertvollen Vitamin-B-Komplex der ihre Wirkung ebenfalls unterstützt. Hagebuttentee hat auch eine harntreibende Wirkung weshalb er auch bei (beginnenden) Harnswegsinfekten, die ja auch im Winter öfter auftreten, angewandt werden kann. Dadurch das er einen fruchtigen Geschmack hat, ist er auch für Kinder ideal und auch für Erwachsene, die nicht so gerne herb-kräuterige Tees trinken.
  • Lindenblüten-Tee stärkt ebenso das Immunsystem, wirkt aber auch wenn bereits eine Erkältung im Gange ist. Seine Schleimstoffe helfen bei Halsschmerzen und beruhigen sanft kitzelnden Reizhusten. Überdies hinaus ist der Lindenblütentee stark schweißtreibend, wirkt anti-entzündlich und schmerzstillend.
  • Eleutherococcus-Tee ist ein wahres Wunder im Vorbeugen von Infekten. Zudem wirkt er ausgleichend bei Stress und stärkt so auf doppelte Weise das Immunsystem. (Nicht zu empfehlen ist es wenn bereits Bluthochdruck besteht!).  Eleutherococcus gibt es auch als Tinktur, Tropfen oder Saft in der Apotheke (als Tee hab ich ihn selbst noch nie getrunken. Ich habe früher, vor Rohkostzeiten, diese Tropfen im Winter kurweise eingenommen.

Es gibt noch so viele unzählige Kräuter die in Teeform oder auch so das Immunsystem unterstützen, aber hier habe ich dir schon mal ein kleinen Einblick gegeben. Hör auf dein Gefühl was du gerne trinken möchtest, wechsel die Teesorten auch mal ab....nicht immer jeden Tag den gleichen Tag (über längere Zeit, also länger als 6 Wochen kannst du sonst eine Arzneimittelreaktion provozieren, das heißt du bekommst dann genau die Symptome wogegen der Tee normalerweise hilft. Diese "leidvolle" Erfahrung musste ich selbst mal mit Pfefferminztee machen, damals als ich noch nicht so aufgeklärt war, was Heilkräuter angeht.  Deshalb schreibe ich das hier lieber noch mal. 

2. Gewürze


Es gibt bestimmte Gewürze die das Immunsystem positiv unterstützen. Dazu zählen z.B. Ingwer und die Chillischote. 

 

Ingwer ist allein deshalb ideal für den Winter weil er von innen wärmt. Zudem stärkt er das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Ingwer kannst du, wie oben schon erwähnt in Scheibchen geschnitten in heißen Tee geben (am leckersten ist das in Kombi mit Zitrone), du kannst ihn aber auch in Saucen, Suppen, Cracker- und Keks-Teigen geben. Oder du mixt dir einfach für den Tag ein Ingwer-Zitronen-Wasser. Einfach Zitronensaft mit einem Stück Ingwer nach Belieben und der gewünschten Wassermenge in den Mixer geben und alles gut miteinander vermixen. Das kannst du auch gut für unterwegs mit nehmen. 

 

Chillischote: Chillischote soll frisch gegessen vor ansteckenden Krankheiten schützen. Am besten ist es wohl das auszuprobieren wenn jemand im eigenen Haus erkrankt ist, ob man sich wirklich damit schützen kann. Aber vorsichtig, die Chillischote ist, je nach Sorte, wirklich extrem scharf, deshalb fang lieber mit einer winzigen Menge an und taste dich da heran.

 

Fest steht die Chillischote enthält das Antioxidans Capsaicin welches freie Radikale neutralisiert und so dem Körper hilft sich vor Schadstoffen zu schützen. Je mehr Capsaicin eine Chillischote enthält, je schärfer ist diese auch.  Dieses Capsaicin ist es also welches unsere Nase zum Laufen oder auch mal die Augen zum tränen bringen wenn wir etwas sehr scharfes esse (oder auch nur riechen). Das Capsaicin wirkt stark duchblutungsfördern und unterstützt damit auch nochmal die Immunsystem stärkende Wirkung. 

3. Mehr Schlaf

 

Wer nicht genug schläft, schwächt auf Dauer sein Immunsystem. Nun ist es ja aber so das gerade Rohköstler ein weniger großes Schlafbedürfnis haben und oft nur 5 Stunden die Nacht brauchen. So war es bei mir auch, aber gerade jetzt in der kalten und dunklen Jahreszeit merke ich das mein Körper da schon ein wenig länger braucht. Und die Zeit gebe ich ihm dann auch, denn ich weiß, wenn ich das nicht mache, wird es über kurz oder lang mein Immunsystem schwächen und ich werde mich allgemein nicht so gut fühlen.

 

Also gib deinem Körper den Schlaf den er benötigt, höre auf deine Körperweisheit und halte dich nicht unnötig lange wach, obwohl du vom Körper bereits eindeutige Signale bekommst ;) 


Je besser und je tiefer dein Nachtschlaf ist, je besser ist es ebenso für dein Immunsystem. 

4. Bewegung an der frischen Luft

 

Bewegung an der frischen Luft tut IMMER gut! Aber gerade in der kalten Jahreszeit ist es oft so das die Menschen sich dann eher zurück ziehen, ist es halt nicht mehr so schön wie im Sommer, wo man im T-Shirt draußen durch die Felder laufen kann und von der Sonne so gewärmt wird.  Da ist es natürlich gemütlicher sich zu Hause vor den kuschligen Kamin zu setzen und sich da wärmen zu lassen.

 

Aber auch Bewegung wärmt, regt die Durchblutung und das Immunsystem an. Und es ist egal ob du jetzt joggen oder walken gehst, oder dich einfach dick anziehst und ein langen Spaziergang machst. Hauptsache du kommst an die frische Luft und bewegst dich. 

 

Ja, ich weiß, eigentlich ist uns das allen ja schon laaaaange bekannt ;)  Und machst du es auch? 

 

Wie wäre es mit einer kleinen Herbst/Winter-Bewegungs-Challenge?  Jeden Tag 30 bis 60 Minuten Bewegung draußen im freien, egal in welcher Form!  Würdest du das schaffen?  Ich glaube ich werde das auch mal probieren, denn auch ich komme nicht jeden Tag draußen in Bewegung ... und das wurmt mich selbst ein wenig. Also mal schauen.

 

Auf jeden Fall würde sich hier nicht nur dein Immunsystem sondern dein ganzer Körper und auch deine Seele sehr darüber freuen. 

5. Wechselduschen

 

Ah ja....mein Lieblingsthema....ich bin ja so ein Frostköttel, zumindest mag ich gar nicht kalt duschen. Aber beim Wechselduschen ist es ja nun mal von Vorteil. 

 

Geht es dir auch wie mir? Dann hilft nur überwinden (oder es sein lassen ;)  ).  Du kannst auch ganz einfach mit den Wechselduschen bei den Füssen/Beinen anfangen. Hihi, so mach ich es manchmal, denn zum Glück ist mein Immunsystem ja inzwischen auch so schon ganz fit :)  

 

Das bedeutet nach dem normalen Duschen stellst du die Brause kälter und beginnst von den Füßen aufwärts die Beine hoch,  z.B. bis zu den Knien den kalten Schauer laufen zu lassen.  Dann kannst du das gleiche in warm machen, dann wieder in kalt, stelle diesmal die Brause aber etwas kälter als beim vorherigen Mal. Je nach Gefühl kannst du mit dem kalten Brausestrahl auch immer höher gehen (man sollte da eh immer in Herzrichtung vorgehen) . 

 

So gewöhnst du deinen Körper sanft an den kalt-warmen Wechsel. Für die die die Hardcore-Variante vorziehen : Auch gut ;)  Nur ich bin dazu zu sehr Weichei ;) Und wie gesagt...mein Immunsystem läuft ;)

Wechselduschen stärken wirklich gut dein  Abwehrsystem und haben weitere positive Effekte wie das anregen des Herz-Kreislauf-Systems und die Unterstützung der Entgiftungsfunktion. 


Nur wenn du BEREITS erkältet oder krank bist solltest du bitte keine Wechselduschen machen! Dies sollte nur als Vorbeugemaßnahme angesehen werden wenn es dir immunsystemmäßig gut geht. 

6.  Vitamin D

 

Vitamin D .... das Sonnenvitamin.  Wie viel liest und hört man darüber. Und leider auch so viele unterschiedliche Sachen. Mein Arzt z.B. meinte ich müsse mein Vitamin D Wert nicht testen lassen, ich hätte sicher eh ein Mangel.  "Äh ja, ne ist klar."  Er ist davon überzeugt das die Richtwerte nicht korrekt sind, und daher so viele Leute ein (angeblichen) Mangel haben.

 

Ich sehe das aber anders. Wir (ich rede hier von Deutschland ;) bzw. allgemein die nord- und mitteleuropäischen Länder) leben hier nun mal nicht unter der Sonne Kaliforniens wo wir von morgens bis abends jeden Tag mit viel Sonnenschein versorgt werden. Im Sommer sieht das anders aus, da haben wir hier auch genug Sonne und Tageslicht und die empfohlenen 30 Minunten "Licht- und damit Vitamin D3-Tanken" bekommen wir sicher gut hin. Vorraussetzungen dafür ist freies Gesicht und freie Oberarme, damit genug Vitamin D aufgenommen werden kann. 

 

Ich muss gestehen, ich habe mein Wert bis jetzt immer noch nicht testen lassen. Ich habe das aber im März vor, nach dem Winter. Durch den Winter durch nehme ich täglich nur 1 Tropfen a 1000 Einheiten (wenn ich es nicht ständig vergesse ;) )  und ja ich weiß das viele da viel viel mehr nehmen, aber so lange ich nicht genau weiß wie meine Werte sind werde ich bei der geringen Dosierung bleiben (das mache ich auch nur über die dunkle Jahreszeit, im Sommer habe ich gar nichts genommen). Dennoch werde ich mich in Zukunft weiter und genauer mit dem Thema Vitamin D3 beschäftigen.

 

Fest steht: Es ist wichtig für ein gutes Immunsystem (und hängt wohl auch mit Autoimmun- krankheiten zusammen, die eher bei einem sehr starken Mangel entstehen können), es ist wichtig für unser allgemeines Befinden, denn haben wir zu wenig Vitamin D3 können wir depressiv werden, zudem wirkt es auch (prophlaktisch) gegen Herz-Kreisaufprobleme. 

 

Also für den Winter gebe ich euch den Tipp. Lasst eure Vitamin D Werte checken und supplementiert dementsprechend, oder falls ich keine Lust auf einen Test habt, aber eben euer Immunsystem durch die dunkle Jahreszeit unterstützen wollt, gebt euch jeden Tag ein Tropfen Vitamin D3 á 1000 Einheiten. Dadurch wird es zu keiner Überdosierung kommen!

7. Entspannung

 

Der letzte, aber für mich wichtigste Punkt ist die Entspannung.  

 

Stress reduzieren und seinem Körper die benötigte Entspannung geben ist, so finde ich, mit einer der wichtigsten Punkte wie man sein Immunsystem stärken kann.

 

Stress (allen voran der schädliche Distress) ist meiner Meinung nach der allergrößte Krankmacher den es gibt, jaaa, sogar noch vor der schlechten Ernährung ;)

 

Deshalb wenn du gesund sein willst und infekt-frei durch den Winter kommen willst, dann denk an deine eigenen persönlichen Auszeiten. Jeden Tag 60 Minuten sollte sich jeder Mensch nur für sich nehmen. Und es ist egal was er in dieser Zeit tut, so lang es ihn entspannt und die Zeit nur für sich nutzt.  Z.B. kannst du:


  • meditieren
  • Qi-Gong oder Yoga machen
  • Autogenes Training lernen
  • malen
  • ein heißes Bad nehmen
  • Körperheilreisen machen
  • einen schönen Roman lesen
  • einfach in der Sonne sitzen
  • oder mal "nichtstun"

 

Und ja ich weiß, jetzt werden viele "Ausreden" kommen wie  "Ich habe aber ein 60-Stunden-Job"  über "Ich bin Hausfrau und Mutter und trage nebenbei noch Zeitungen aus"  bis hin zu "Ich hab einfach zu viel zu tun. Ich kriege das nicht hin."

 

Doch kriegst du ;)  !  Alles Ausreden sage ich ;)  Ich denke wenn du es wirklich willst dann bekommst du die Zeit für deine Entspannung, die so wichtig ist FÜR DICH, auch dazwischen.

 

Auch ich als zweifache Mutter, Heilpraktikerin, Hausfrau, Köchin meiner Patch-Food-Familie und Bloggerin hier auf Happy Healthy Raw und auch Facebook bekomme es hin....also kannst DU es auch ;) 

 

Du kannst dir die 60 Minuten auch auf 2x 30 Minuten aufteilen. Z.B. morgens direkt nach dem Aufstehen und abends  direkt vor dem Schlafen. 

 

Okay,  aber nun sage ich nichts mehr , ich denke ich war deutlich genug. Entspannung ist super wichtig für ein gesundes und ausgeglichenes Immunsystem und deshalb unerlässlich für ein gesunden Herbst und Winter. 

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für dich und bringen dich gesund durch die kalte Jahreszeit. 


Und vielleicht hast du ja auch noch den ein oder anderen Tipp wie du dein Immunsystem stärkst, dann schreib mir das gerne in den Kommentaren.


Wenn du diesen Artikel hilfreich findest, dann würde ich mich freuen wenn du ihn teilst, und damit anderen hilfst auch ihr Immunsystem winterfit zu machen.


Deine Jen

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Kommentare: 8
  • #1

    Antje von Einfach anfangen (Donnerstag, 05 November 2015 05:57)

    Liebe Jen, danke für die tollen Tipps. Vor allem dem Hagebutten-Tee werde ich mich mehr zuwenden. Ich habe auch schon leckeres Mus davon gegessen. Nun was mache ich für meine Abhärtung? Meine Kinder und ich gehen Sommer wie Winter auch immer je nach Temperatur einige Zeit barfuß. Wir setzen einen kurzen kalten Reiz, der Körper reagiert darauf und das trainiert bei regelmäßiger Durchführung ganz kurz gesagt unser Immunsystem. ....und macht auch echt noch Spaß. LG Antje

  • #2

    Jen (Freitag, 06 November 2015 05:17)

    Liebe Antje, vielen Dank :) Hagebuttenmus klingt auch sehr gut, das muss ich auch mal probieren. Machst du das selbst?
    Ja ihr habt mich mit eurem Barfuss-Laufen schon ganz gespannt gemacht. Bei mir ist es nur so das ich generell eh meist kalte Füsse habe (obwohl schon besser geworden seit der Rohkost, und meine Hände sind inzwischen fast immer warm im Gegenteil zu früher), ich bin der Meinung ich habe bei euch gelesen das man das Barfusslaufen, z.B. im Tau jetzt nicht unbedingt mit kalten Füßen machen darf/soll?! Aber Lust hätte ich schon mal dazu. Danke für den Tipp :) LG Jen

  • #3

    Ursula Markgraf (Freitag, 27 November 2015 19:26)

    Liebe Jen,

    danke für die vielen tollen Tipps. Besonders die Tee-Liste find ich - als Teeliebhaber - total super! :-)
    Zum Vitamin D würde ich aus persönlicher Erfahrung auch empfehlen, den zu testen. Das kannst Du auch zu Hause machen - man kann online Tests bestellen. (Ich geh dafür schon lange nicht mehr zum Arzt, meiner hält das nämlich nicht für sonderlich wichtig und von den Kosten her ist es für mich dasselbe.) Als ich getestet hab, war der Wert schon fast nicht mehr existent. :-( Und ich hab über ein Jahr gebraucht um zu supplementieren. Und als ich dann meine Kinder vorsichtshalber auch mal getestet hab, war mein Sohn auch viel zu niedrig. Seit ich meinen Kindern auch Vitamin D zusätzlich gegeben hab, sind sie tatsächlich VIEL weniger krank!

    Liebe Grüße,

    Ursula

  • #4

    Jen (Sonntag, 29 November 2015 17:46)

    Liebe Ursula,
    vielen lieben Dank für deine Info. Ja bei meinen Kids hab ich auch überlegt das testen zu lassen. Jetzt den Winter über, gebe ich ihnen auch ein Tropfen 1.000 Einheiten. Aber danke für den Tipp mit dem "Zu-Hause-Test" das ist eine super Idee, denn ich muss mit meinem Arzt auch meist diskutieren: Warum?Wieso?Weshalb? Und das ist immer so mühseelig. Schön, dann kann ich das auch umgehen!!! Meine Kids sind ja zum Glück eh kaum krank, allerdings ist das Vitamin D ja auch sehr wichtig das Calcium überhaupt in den Knochen eingebaut werden kann!!!
    Vielen Dank und ein tollen 1. Adventsabend dir und deiner Familie noch.

    Liebe Grüße, Jen

  • #5

    Ursula Markgraf (Sonntag, 29 November 2015 20:16)

    Liebe Jen,

    JA, das mit der Herumdiskutierei - seufz - kann ich so gut nachvollziehen. Meine wollte meinen Wert gar nicht nochmal testen, obwohl er so grottenschlecht war. :-/
    Und ich glaub die Kinderärztin hätte es vermutlich bei meinen Kindern nicht mal gemacht ... selbst wenn ich es selber bezahlt hätte. Bei meinen ist übrigens seit dem sie das Vitamin D nehmen auch die Haut total top. (Sie haben beide Neurodermitis, weswegen wir die ganze Ernährungsumstellung gemacht haben. Es war sowieso mit der Ernährungsumstellung schon super. Aber ab und zu kam halt doch noch bissel rauhe, schuppige Haut. Jetzt echt gar nichts mehr.) Kann natürlich nicht nachweisen, dass es wirklich mit dem Vitamin D zu tun hat ... aber schon auffällig gewesen. Das scheint für ziemlich vieles wichtig zu sein. :-)

    Hoffe, Du hattest auch nen schönen 1. Advent!
    Liebe Grüße

    Ursula

  • #6

    Jen (Montag, 30 November 2015 07:12)

    ja danke liebe Ursula, wir hatten ein schönen , wenn auch sehr stürmisch und regnerischen Advent :)
    Ich kann mir sehr gut vorstellen das es mit dem Vitamin D zusammen hängt, vor allem da Vitamin-D-Mangel ja auch diverse Krankheiten (Autoimmunkrankheiten etc...) fördert und ich finde es super das du das selbst in die Hand genommen hast. Ich habe mittlerweile das Gefühl, bleibt einem heutzutage eh nichts anderes übrig. Die Ärzte klären ja nicht mal über B12 auf. Hast du dazu mein Artikel gelesen? http://www.happy-healthy-raw.de/2015/05/23/es-ist-kurz-vor-b-12-die-6-vitamin-b12-fallen/

    Viele liebe Grüße und ein schönen Start in die Woche, Jen

  • #7

    Susanne (Samstag, 09 Januar 2016 19:40)

    Liebe Jen, danke für die Auflistung.
    Tees trinke ich jetzt im Winter auch gerne. Trotzdem bleibt bei mir immer das große Fragezeichen was das heiße Wasser mit all den guten Inhaltsstoffen macht. Sind die antiviralen, antibakteriellen etc Wirkstoffe hitzeresistent? Grade bei Hagebutten-Tee habe ich wegen des Vitamin-C große Hemmungen. Oder Brennnessel-Tee. Kippt man sich das nicht alles lieber in den Smoothie statt in die Teekanne? Fragezeichen über Fragezeichen

  • #8

    Jen (Montag, 11 Januar 2016 05:12)

    Hallo liebe Susanne, danke für dein Feedback und deine Fragen. Mich hat das auch eine Weile beschäftigt. Ich mache es meist so das ich BEIDES mache, das bedeutet im Frühling/Sommer bis Herbst frische Brennessel (als Beispiel jetzt) in den Saft/Smoothie und im Winter eher basische oder ayuvedische (bei mir jetzt ;) ) Tees.
    Ich glaube bei den getrockneten Kräutern und Pflanzen ist es so das die Vitamine und Mineralien (wahrscheinlich wenn gekauft und nicht selbst getrocknet) durch den Trocknungsvorgang schon einiges verloren gegangen ist. Trotzdem bin ich der Meinung Tee hat wirklich eine HEILwirkung. (Da außer Vitaminen und Co. noch viele andere gute wichtige Stoffe die nicht so hitzeempfindlich sind). Die Erfahrung habe ich auch mit einigen Patienten gemacht die z.B. zum Beispiel zum Entgiften eine von mir zusammen gestellte Entgiftungs-Teemischung in der Apotheke bestellt und über einige Wochen getrunken haben.
    Mein persönlicher Wunder-Tee ist z.B. Ringelblumentee...aber dazu werde ich noch einiges in meinem Ebook schreiben.
    Was ich eigentlich genau sagen sollte: Ich glaube die Kombi Tees (z.B. in der kalten Jahreszeit oder wenn einem mal danach ist) und die Kombi aus genug frischen Blatt- und Wildgrün ist ideal.
    Viele liebe Grüße, Jen