Pflaumen-Mohn-Kuchen mit Vanillecreme

Ja ihr Lieben!  Mein Experiment ist geglückt!  Ich freu mich so!!! Weil ich ja nicht so eine tolle Kuchen-Bäckerin bin....damals nicht und heute in der pflanzlichen Rohkost auch noch nicht so (außer die Donauwelle die auch echt gut ist und die Schoko-Marzipan-Torte ist auch nicht so schlecht geworden. Kennt ihr die schon? Ich verlinke sie euch ;)  Aber meine sonstigen Versuche, haben oft nicht so wirklich gehalten....


Auf jeden Fall freue ich mich total, mir hat der Kuchen sehr sehr lecker geschmeckt und ich werde ihn auch zu dem Geburtstag meiner Oma im September machen <3 


Das ist die erste Torte übrigens die ganz ohne Kokosöl gemacht habe (weil meine große Tochter mag kein Kokosöl und die schmeckt wirklich schon die kleinsten Mengen raus).


So jetzt aber ab zum Rezept ;)

Zutaten für den Boden:

  • 200 g getrocknete (aber saftige) Pflaumen (ich habe meine von der Koro-Drogerie, siehe Linkliste)
  • 10 Esslöffel gekeimten Buchweizen
  • 5 Esslöffel Mohn




Zutaten für die Creme:

  • 10 Esslöffel Cashewnüsse (eingeweicht)
  • 50 g rohe Kakaobutter (geschmolzen)
  • 1 gehäuften Teelöffel Sonnenblumen-Lecithin
  • 1 gehäuften Teelöffel Vanillepulver (nach Belieben auch mehr oder weniger)
  • 1 Esslöffel Ahornsirup (oder andere natürliche Süße nach Wahl)
  • 10 Esslöffel Wasser




Zutaten für den Belag: 


  • 200 g Zwetschgen (ich hatte allerdings davon noch einige übrig ;) )

Zubereitung Boden:


Mahle hierfür den Buchweizen zusammen mit dem Mohn in einem Mixer zu "Mehl". Ich habe es mit meinem Bianco puro gemacht, obwohl der kein Trockenbehälter hat und es hat super geklappt. Es geht natürlich aber auch super mit dem Personal Blender oder ähnlichem kleinen Mixer (evtl auch direkt mit der Küchenmaschine? Das habe ich jetzt nicht probiert)


Dann gibst du die Pflaumen, zusammen mit der Buchweizen-Mohn-Mischung in eine Küchenmaschine mit S-Klinge und lässt so lange laufen bis daraus ein Teig entsteht der beim aneinander drücken leicht klebt.  Dann ist er perfekt.


Diese Mischung gibst du dann in einen Tortenring (meiner ist glaube ich 16 cm, also sehr klein), verteilst sie und drückst sie leicht an. Ideal ist wenn du sie den Ring unten mit Frischhaltefolie ausgelegt hast.


So der Boden ist nun schon fertig. übrigens blieb bei mir etwas Teigmasse übrig, daraus haben Charleen und ich kleine Teigkugeln geformt die man auch super so essen kann (ideal für unterwegs, Schule, Kiga oder was auch immer). Und ich habe mir überlegt das man sie sogar in dieser hellen Schokolade noch eintunken könnte ;)   (Natürlich ohne die Buchweizen als Crossies dazu ;) )

Was meint ihr? 



Zubereitung Creme:


In deinen Mixer gibst du nun die eingeweichten und abgespülten Cashews, zusammen mit der geschmolzenen Kakaobutter, der Süße und dem Vanillepulver. Gebe noch das Wasser dazu und mixe es zu einer homogenen Masse. 


Nun noch das Sonnenblumen-Lecithin-Pulver (ich nehme es weil es Fett und Wasser besser verbindet, außerdem hat es viele gute Eigenschaften).


Noch einmal gut durchmixen und du kannst die Creme nun (sie ist noch relativ flüssig) auf dem Boden verteilen. 



Jetzt nur noch mit den Zwetschgen, die du am besten vorher schon gewaschen, entsteint und in viertel oder achtel geschnitten hast, belegen und sie ist FAST fertig.


Jetzt muss der Kuchen noch ein paar Stunden in die Gefriertruhe oder Kühlschrank. Ich hatte sie erst 3 Stunden in dem Gefrierschrank und danach noch 1,5 Stunden im Kühlschrank, dann war sie auch nicht mehr zu fest und ideal zum anschneiden. 


Mhmmm.... sehr lecker.....


Ich bin gespannt ob ihr das Rezept nach macht. Wenn ja berichtet mir doch. Und wenn es euch gefällt teilt den Link gerne :)


HABT EIN TOLLEN TAG! 

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Kommentare: 2
  • #1

    Regine Wolf (Montag, 31 August 2015 22:27)

    Hallo Jen,

    das leckere Pflaumen-Kuchen-Rezept habe ich gleich ausprobiert - mit kleinen Änderungen:

    Für den Boden habe ich anstelle der eingeweichten Pflaumen 6 eingeweichte Datteln und für die Creme statt Cashews aus mehreren Gründen* eingeweichte Maccademia-Nüsse verwendet.
    Zudem habe ich die Creme mit etwas Zitronensaft und abgeriebener Zitronenschale verfeinert. Das macht die Creme noch frischer, finde ich.

    Belegt habe ich den Kuchen zur Hälfte mit Zwetschgen/Pflaumen und die andere Hälfte mit roten Johannisbeeren - beides sehr sehr lecker :-)

    Danke für das geniale Rezept - vor allem für die "Bodenvariante mit Mohn und Buchweizen" - perfekt.

    * Cashews verwende ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr, da ich gehört bzw. gelesen habe, dass
    1. selbst als roh bezeichnete Cashews gar nicht wirklich roh sind, sondern hitzebehandelt - anscheinend auch über 42 Grad ?! (weißt du dazu Näheres?)
    2. Cashewkerne oft mit sog. Aflatoxinen belastet sind, also dem Gift der Schimmelpilze, und deshalb generell als nicht sehr empfehlenswert gelten (was meinst du dazu?)
    3. sie darüber hinaus wie die meisten Nüsse zu den säurebildenden Lebensmitteln zählen, wobei das Säurepotential mit dem Verarbeitungsgrad steigt und sie enorm viel omega-6 Fette enthalten - offensichtlich zu viel, um ein gesundes Omega-3 /Omega-6 Fett-Verhältnis
    zu erlangen. (Wie ist deine Meinung?)
    Eingeweichte Maccademia-Nüsse oder Pinienkerne seien die bessere Variante, heißt es. Was meinst du dazu?

    Alles Liebe,
    Regine

  • #2

    Jen (Dienstag, 01 September 2015 11:31)

    Hallo Regine,

    vielen Dank für dein Feedback und deine Abwandlung des Kuchens klingt auch sehr gut. stimmt Macadamianüsse sind auch super lecker (nur auch dementsprechend etwas teurer leider). Die kann ich mir auf jedenfall auch sehr gut in der Creme vorstellen.

    Meine "sonstige" Alternative zu Cashewkernen (ich verwende sie noch, aber versuche auch schon weniger zu nutzen) sind geschälte Hanfsamen, die sind zwar nicht so lieblich im Geschmack wie die Cashew (oder Macadamia), aber sie sind ja extrem gesund, haben das optimale verhältnis von Omega3 zu Omega6 und alle essentiellen Aminosäuren.

    Ja über die Cashews habe ich auch schon viel "negatives" gehört. Ich antworte dir mal zu den einzelnen Punkten:

    1. ich habe gehört das wenn es rohe Cashews gibt, die wohl nicht gesund sein sollen, weil da durch eben des "nicht erhitzens" noch ein Toxin vorhanden ist. Von daher habe ich Cashewkerne nie in Rohkostqualität gekauft.

    2. Das mit den Aflatoxinen kenne ich eher von den Paranüssen her (die ich allerdings trotzdem verwenden, allein für meine Schilddrüse!), aber bei Cashews habe ich das noch nicht gehört. Könnte natürlich aber trotzdem sein.

    3. ja säurebildend ja, obwohl ich irgendwo auch schon mal gelesen habe das Cashews nicht so extrem säure bildend sind. Das mit dem hohen Omega 6 weiß ich jetzt nicht genau. Da müsste ich selbst recherchieren. Ich habe Cashewnüsse einfach noch da, weil sie extrem reich an Magnesium und B-Vitaminen sind (gute Nervennahrung) und weil ich finden mit ihnen kann man süße und würzige Saucen gleichermaßen gut machen....und der Preis eben nicht so hoch ist wie bei anderen Nüssen.

    Ich hoffe das konnte dir etwas weiter helfen. ansonsten kennst du den Artikel von Robert?

    http://www.rohkost1x1.de/hanfsamen-statt-cashews/

    viele liebe Grüße, Jen