Heilung von Hashimoto (Hashimoto-Special Teil7)

 

Heute kommen wir schon zum letzten Teil der Hashimoto-Serie.
Hast du die Artikel-Reihe verfolgt?  Falls ja, würde ich mich über Feedback freuen. Ich freue mich sehr wenn ich dir und anderen mit dieser Artikel-Serie helfen kann. 

 

Also schreib mir gerne in den Kommentaren oder per Kontaktformular oder Facebook. Und wenn dir der Artikel oder die anderen gefallen und du der Meinung bist das sie auch für andere hilfreich sein könnten, dann teile sie bitte unbedingt. DANKE! 

 

Jetzt aber zum Thema des heutigen Artikels. 

Ist die Hashimoto-Thyreoiditis unheilbar?

Laut der Schulmedizin steht fest, dass Autoimmunerkrankungen NICHT heilbar sind. Es wird den Patienten erzählt das sie nun eine Krankheit haben mit der sie leben MÜSSEN.

 

In manchen Fällen, wie z.B. bei der Hashimoto-Thyreoidits, wird einem gesagt das es aber nicht schlimm ist weil man ja "nur" Schilddrüsen-Hormone nehmen muss , damit wäre die immer weiter wegfallende Leistung der Schilddrüse dann ja ausgeglichen. Aus Sicht der Schulmedizin: Problem gelöst.

 

Aus meiner Sicht: Fahrlässig! Fahrlässig in dem Sinne, einfach nur die Symptome zu behandeln und nicht bei der Krankheit bzw. Ursache an sich an zu setzen. Es spricht nichts dagegen, wenn es denn von Nöten ist, und der Patient das auch wünscht, Schilddrüsenhormone zu geben, aber ungeachtet bleibt wie immer die Krankheit an sich!!!

 

Denn wie schon in den anderen Artikeln erwähnt. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung und das bedeutet es ist eine Störung des Immunsystems, keine primäre Schilddrüsenerkrankung, auch wenn sie sich als Ort, vorerst die Schilddrüse gesucht hat (und auch das wird seinen triftigen Grund haben, den man aber als Patient selbst gut hinter leuchten kann).

 

An zweiter Stelle finde ich persönlich es fast dreist das jemand (im Grunde genommen ja die meisten Schulmediziner) sich das Recht raus nehmen etwas als UNHEILBAR abzustempeln.

 

Warum wird Krebs dann nicht gleich auch noch von vornherein als unheilbar beschrieben?

Bei Krebs gilt man nach 5 Jahren (wenn in der Zeit nichts neues aufgetreten oder zurückgekehrt ist) als GEHEILT....und trotzdem bekommen viele Menschen (besonders die die einfach NUR konventionell mit Chemotherapie behandelt wurden) noch Jahre später trotzdem wieder Krebs. Trotzdem wird Krebs an sich nicht als unheilbar angesehen. Warum also eine Autoimmunkrankheit? Das will mir nicht so ganz in den Kopf.

 

Und es ist auch meine Meinung und da stehe ich zu. Für mich gibt es kein unheilbar. Es gibt bestimmt Fälle die nicht heilbar sind, das kann ich nicht anders sagen, aber es kommt halt immer auf den Mensch, die Situation, die verschiedenen Behandlungen, Lebens- und Ernährungsveränderungen etc. an....Wahrscheinlich ist es so wie Emil Coué damals schon sagte:

 

 

„Jede Krankheit ist heilbar. Aber nicht jeder Kranke.“

 

Was bedeutet: Jeder muss selbst aktiv mit "arbeiten", mit helfen. Anfangen seine Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren, sich gut um seinen Körper und seine Seele kümmern und oft ein komplett anderen (Lebens)Weg einschlagen. 

 

 

Das macht vielen natürlich Angst. Weil es steht eine Veränderung bevor und Veränderungen machen den meisten Menschen Angst. Sie bleiben lieber in ihrem gewohnten, alten Trott, einer altbekannten Krankheit, als etwas zu verändern, denn dann weiß man ja nicht genau was einen erwartet. 

 

Das stimmt. Aber ich würde sagen es lohnt sich. Es lohnt sich, sich zu trauen, sich zu verändern, offen zu werden für Neues und damit auch für eine ganzheitliche Heilung! 

 

Wenn auch du MUTIG bist über den Tellerrand hinaus zu schauen und ganzheitlich zu gucken und zu arbeiten, dann ist bestimmt mein Ebook: "Natürlich gesund - Ganzheitlich deine Entgiftungsorgane stärken und unterstützen" etwas für dich. Schau es dir HIER gleich mal an. 

 

Sei mutig!

Ich glaube dein Mut wird belohnt, wenn du dich nur erst mal traust das ganze von einer anderen Seite zu betrachten. Und vor allem Hoffnung zu schöpfen, in dem du eben nicht mit diesem "Stempel im Kopf" rum läufst  "Ich bin eh unheilbar krank."

 

Im übrigen können die Veränderungen auf ganz vielfältig verschiedene Weise nötig sein. Dazu ein Beispiel: 

 

Eine Frau wird von ihrem Mann sehr schlecht behandelt, manchmal schlägt er sie, er ist sehr dominant und cholerisch und aggressiv. Die Frau hat Hashimoto und fühlt sich sehr schlecht. Sie überlegt wie sie nun etwas ändern könnte. Sie überlegt ihre Ernährung um zu stellen und hofft das es ihr dadurch besser geht.

 

Der gewünschte Erfolg bleibt allerdings aus. Liegt das daran das das mit der Ernährung nur "Humbuk" ist? Nein, sicher nicht. Aber sie hat ein Punkt übersehen der wesentlich wichtiger für sie wäre als Schritt um aus der Hashimoto-Erkrankung heraus zu kommen. Sie ist bei einem Mann der sie schlecht behandelt, sie fühlt sich nicht gut, bleibt aber aus diversen Gründen (Angst vorm allein sein, Angst das der Mann bei einer Trennung durch dreht, Angst vor finanziellen Problemen wenn man allein ist etc....) bei ihm.

 

Das ist ein Zeichen von sich-nicht-selbst-lieben....und meiner Meinung nach spielt SELBSTLIEBE mit eine sooo große Rolle bei der (Selbst)Heilung....das das, meiner Meinung nach, ihr erster Schritt wäre: Raus aus dieser, für sie, fürchterlichen Beziehung! 

Heilung ist möglich!

Ich persönlich bin davon überzeugt das man mit der richtigen Ernährung, mit den richtigen Lebensveränderungen, mit Entgiftung und Darmsanierung etc. seine Hashimoto-Erkrankung hinter sich lassen kann. Vielleicht bleibt "Hashi" still da, aber ohne Symptome, dann ist es ja auch kein Problem

 

Ich glaube das man es schaffen kann sich (wieder) dauerhaft gut zu fühlen.Voller Energie, Lebensfreude, Kraft und ohne Beschwerden. Aktuell geht es mir ja schon eine ganze Weile so, und ich genieße das jetzt auch. Weil ich es vorher nie so kannte.

 

Heilung ist auch immer ein großer Begriff. Für mich ist HEILUNG EIN WEG! Und die kommt nicht von heute auf morgen, aber der Heilungsweg an sich ist oft schon so "heilsam" und so verändernd....ich wünsche jedem der krank ist diese Erfahrung machen zu können.

 

Heilung ist ein Weg und du kannst jeden Tag daran arbeiten und es kann dir jeden Tag ein Stückchen besser gehen! 

 

Ich selbst nehme seit Anfang 2015 keine Schilddrüsenhormone mehr und auch sonst keine Medikamente. Meine Schilddrüsengewebe hat sich regeneriert (die Vernarbungen sind verschwunden!) und meine Schilddrüse hat auch wieder annähernd ihre normale Größe erreicht. Mehr dazu findest du auch in meiner Geschichte . 

 

Selbst wenn die Werte mal nicht so gut sind, aber es geht dir sehr gut, was wiegt dann mehr? Die Werte oder das Befinden? Ich persönlich würde da immer nach meinem Befinden gehen. Denn darauf kommt es doch an. Oder meinst du nicht?

 

Wie siehst du das? Ich bin sehr neugierig auf deine Meinung zum Thema ob Hashimoto heilbar oder unheilbar ist. Wie lebst du damit und wie siehst du es? Schreib mir bitte dazu unbedingt deine Meinung unten in den Kommentaren.

 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 4
  • #1

    Sophia (Samstag, 25 Juli 2015 23:55)

    Liebe Jen,
    ich habe zwar kein Hashi, dafür aber eine andere angeblich unheilbare Autoimmunkrankheit (MS), wie du ja weißt. Ich stimmt dir voll zu mit diesem Artikel. Es ist immer das Gesamtpaket, was man wieder ins Lot bringen muss: Körper, Geist und Seele. Wer das jetzt als "Esokram" abtut, der hat meiner Meinung nach noch nicht begriffen, worum es wirklich geht: das große Ganze. Wir können nur als eine gut funktionierende Einheit gesund leben. Ist etwas davon aus dem Takt geraten, spielt das Orchester schiefe Töne und die Melodie des Lebens klingt schräg.
    Sollte als der Leidensdruck (z. B. durch eine niederschmetternde Diagnose) also groß genug sein, dass was am Leben grundlegend verändert wird, damit wir wieder ins Gleichgewicht kommen, dann "verschwinden" auch die Krankheite. Auch die unheilbaren Autoimmunkrankheiten.
    Krankheiten sind nur der Weckruf der Seele, dass etwas nicht stimmt. Und ja, das mag nach "Esokram" klingen, aber seltsamerweise, werden die Menschen, die nach diesem Prinzip vorgehen öfter geheilt ;). Man muss einfach das große Ganze betrachten und dann schauen, wo ist ein Instrument unseres Orchesters aus dem Takt und dann muss man ihm wieder den richtigen Einsatz zeigen, dann wird es auch irgendwann wieder mit dem restlichen Orchester die Sinfonie zum erklingen bringen.
    Für alle Nicht-Poeten: was kaputt ist, muss man erst reparieren, dann läuft das Getriebe wieder rund und das kann auch ein geistiges oder seelisches Problem sein.
    Liebe Jen, ich wünsche dir, dass du deinen Dirigentenstab immer mit viel Leidenschaft schwingen wirst, und noch viele Sinfonien in deinen Patienten wieder zum klingen bringen wirst.
    Alles Liebe und bis bald! Herzlich deine Sophia

  • #2

    Jen (Sonntag, 26 Juli 2015 13:23)

    Liebe Sophia,
    ich danke dir. Deine Worte haben mich sehr berührt. Und ja auch ich sehe es so wie du. Es ist zwar traurig wenn andere Leute so etwas wie ganzheitliche Heilung als Esokram oder Humbuk abtun, aber im Endeffekt ist denke ich das wichtigste "bei sich" zu bleiben. Auf sein Gefühl und sein Gespür zu hören, denn das haben die meisten Menschen in Stress-, Arbeits- und Verdrängungswahn je schon meist verloren.
    Ich freue mich sehr das ich dich kennengelernt habe :) Und auch sowas sehe ich nicht als reinen "Zufall" an ;)
    Ich drücke dich, alles Liebe, Jen

  • #3

    Ronny von Einfachanfangen (Montag, 27 Juli 2015 11:17)

    Hallo Jen,

    Heilung ist Möglich! Für mich bist Du ein riesiger Beweis dafür, das es geht. Du hast dich mit dem Thema auseinander gesetzt und hast Veränderung in dein Leben gebracht. Nicht einfach dem Gerede der Medizin geglaubt. Und genau das ist es worauf es ankommt. Sich kritisch auseinander setzen, nachfragen und Dinge die machbar sind zu verändern! Jeder hat die Chance sich zu verändern.

    Liebe Grüße Ronny

  • #4

    Jen (Dienstag, 28 Juli 2015 07:44)

    Lieber Ronny,
    vielen Dank für deine Worte :) Und du hast es sehr schön beschrieben "Jeder hat die Chance sich zu verändern." Sehr wahr.
    Alles Liebe, Jen