Hashimoto und Ernährung (Hashimoto-Special Teil3)

Das die Ernährung mitunter eine sehr große Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit, aber auch bei Entstehung von Krankheiten (je nachdem wie man sich ernährt) spielt, ist inzwischen wohl bei (fast) jedem angekommen.

 

Und dennoch gibt es so viele unterschiedliche Theorien welche Ernährung nun die beste, gesündeste, heilenste etc... ist.

 

Da es hier um Hashimoto (bzw. eigentlich kann man es auf jegliche Autoimmunkrankheiten und auch auf schwere Erkrankungen wie Krebs, oder ähnliches beziehen) geht, möchte ich dazu meine Sichtweise als Heilpraktikerin aber auch als Betroffene beschreiben.

 

In diesem Artikel erfährst du also welche Lebensmittel positiv auf die (Autoimmun)Krankheit wirken können, aber auch welche Lebensmittel einen negativen Effekt haben können.

Basenüberschüssige Ernährung

Die meisten Erkrankungen entstehen aus einer Übersäuerung. Auch bei Autoimmunerkrankungen spielt das mit ein. Heutzutage ist es so normal Zucker, Weißmehl, Fleisch und Milch zu sich zu nehmen das sich viele auch gar nicht vorstellen können (oder wollen) das daraus Erkrankungen entstehen können.

 

Es gibt schon länger den Leitsatz, den eigentlich auch Ärzte verbreiten sollten, das unsere Ernährung zu 80% aus basischen Lebensmitteln bestehen sollte und nur zu max. 20% aus sauren bzw. säurebildenden Produkten.


Da dies ja nun kein Artikel über den Säure-Basen-Haushalt werden soll versuche ich mich möglichst kurz zu fassen.

 

Wichtig für mich ist noch zu betonen das eine Übersäuerung nicht nur aus Ernährungsfehlern entsteht sonder auch aus Faktoren wie : (Dauer)Stress, rauchen, zu wenig Bewegung, etc...

 

Bei einer ganzheitlichen Therapie ist es also wichtig auch die anderen Übersäuerungsgründe mit an zu gehen! 

 

 

Zu den übersäuernden Lebensmitteln zählen z.B.

 

  • Fleisch- und Wurstprodukte
  • Zucker (allen voran der Industrie/Haushaltszucker)
  • Weißmehl 
  • Alle Arten von Süßigkeiten, Gebäck, Pizza und ähnlichem
  • Fertiggerichte
  • Allgemein stark verarbeitete Nahrungsmittel
  • Getreide allgemein (bis auf wenige Ausnahmen) 

 

 

Zu den basenbildenden Lebensmitteln zählen :

 

  • Obst (bis auf wenige Ausnahmen)
  • Gemüse (bis auf wenige Ausnahmen) und Salate
  • Wild- und Küchenkräuter
  • Bestimmte Sprossen und Keimlinge
  • Mandeln

 

Je übersäuerter ein Körper ist, je höher ist die Entzündungsbereitschaft. Und da Hashimoto eine chronische Entzündung ist, ist auch hier der Zusammenhang nicht von der Hand zu weisen.

 

Giersch - ein einheimisches Superfood (meiner Meinung nach), sehr gut für die anti-entzündlich, die entsäuernde und die entgiftende Ernährung
Giersch - ein einheimisches Superfood (meiner Meinung nach), sehr gut für die anti-entzündlich, die entsäuernde und die entgiftende Ernährung

Lebensmittel für die Darmgesundheit 

 

Das zweite welches häufig unterschätzt wird ist die Darmgesundheit. Hier kommt noch ein eigenständiger Artikel,  in dem ich genauer erkläre warum der Darm empfindlicher ist als viele denken, welche Aufgaben er alles hat, welche Krankheiten und Probleme ihn stören können und wie es dadurch auch zu Autoimmunkrankheiten (und anderen Erkrankungen) kommen kann.

 

Hier nun erstmal der kurze Einblick was die Nahrung für den Darm betrifft.

 

Nahrungsmittel die den Darm gut tun enthalten prebiotische Stoffe. Das sind die Stoffe die die guten Darmbakterien (Probiotika = Milchsäurebakterien), so denn sie denn vorhanden sind, füttern damit sie sich immer weiter verbreiten können und im Darm ein gutes „Klima“ schaffen können, der das Immunsystem reguliert und stärkt.

 

Probiotika bekommt man meist in der Apotheke, aber es gibt auch eine Möglichkeit sie selbst natürlich herzustellen und zwar in dem man Gemüse fermentiert, z.B. rohen Weißkohl zu rohem Sauerkraut. 

 

 

In meinem Ebook "Natürlich gesund - ganzheitlich deine Entgiftungsorgane stärken und unterstützen" findest du neben vielen ganzheitlichen Gesundheits- und Entgiftungstipps auch einige von mir kreierte fermentierte Rezepte die deine Darmgesundheit stärken und deinem Immunsystem einen ordentlichen Boost geben! 

 

 

Ansonsten sind in mehreren Lebensmitteln Prebiotika, sogenannte nicht verdaubare Ballaststoffe enthalten.

 

Einer dieser prebiotischen Stoffe ist das Inulin welches sich z.B. reichlich befindet in:

 

  • Chicoreé

  • Topinambur

  • Pastinaken

  • Artischocken

  • Schwarzwurzeln

  • Yakonsirup bzw. pulver

  • Baobabpulver

  • Löwenzahn
  • ...

 

Ich empfehle meinen Patienten (nicht nur Hashimoto-Patienten) fermentierte Lebensmittel unbedingt in ihren Speiseplan zu integrieren, da sie für einen gesunden Darm unerlässlich sind. Wichtig ist nur vorher, wie oben schon erwähnt, ggf. vorher Probiotika zu geben, falls durch z.B. eine Antibiotikagabe oder ähnliches die ganzen Milchsäurebakterien nicht mehr vorhanden sind.

Entzündungshemmende Lebensmittel

Da Hashimoto eine chronische Entzündung ist , ist es hier wichtig auf Lebensmittel zurück zu greifen die anti-entzündlich wirken und davon gibt es nicht wenige. Besonders hervorzuheben sind hier:

 

 

Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren wie:

  • Hanfsamen / Hanföl

  • Walnüsse / Walnussöl

  • Leinsamen / Leinsamenöl

  • Chiasamen / Chiaöl

 

Diese 4 Lebensmittel haben alle etwas gemeinsam und zwar einen sehr hohen Anteil von Omega3-Fettsäuren die anti-entzündlich wirken. Zudem haben besonders Chiasamen und Hanfsamen ein nahezu perfektes Verhältnis von Omega3 zu Omega6 Fettsäuren, denn die Omega6 Fettsäuren dominieren normalerweise in unserer Ernährung, können aber im hohen Maße Entzündungen noch verschlimmern. Deshalb solltest du immer auf Lebensmittel achten die auch ein hohen Omega3-Wert haben.

Vitamin-C-haltige Lebensmittel

Vitamin C wirkt ebenfalls anti-entzündlich und findet sich in so vielen natürlichen Lebensmitteln wieder, besonders in Obst, Gemüse und (Wild)Kräutern. Die besten Quellen sind hier:

 

  • Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen, Grapefruits,...

  • Kiwi

  • Ananas

  • Gojibeeren

  • Johannisbeeren

  • Petersilie

  • Paprika (am meisten Vitamin C enthält die grüne, die aber noch unreif ist)

  • Grünkohl

  • Feldsalat

  • Alfalfa-Sprossen (soll die Geheimwaffe gegen Autoimmunerkrankungen schlecht hin sein)

  • Camu-Camu (gibt es als Pulver bei vielen Versandhandeln für Rohkostartikel zu bestellen)

  • Baobab (ebenfalls wie Camu-Camu...)

 

Vitamin-E-haltige Lebensmittel

  • Haselnüsse (und andere Nüsse sind ebenfalls gute Vitamin-E-Quellen)

  • Süßkartoffeln

  • Kokosöl

  • Sesamöl

  • Mango

  • Avocado

  • ….

Magnesiumhaltige Lebensmittel

Magnesium wirkt nicht nur gegen Verspannungen, Muskelkrämpfe und Stress-Erscheinungen sondern wirkt auch anti-entzündlich. Lebensmittel mit einem sehr hohen Gehalt an Magnesium sind:

  • Sonnenblumenkerne

  • Kürbiskerne

  • Mohn

  • Hirse

  • Amaranth

  • Quinoa

  • Kakao

  • Mandeln

  • Naturreis

  • Brokkoli

  • Spinat

  • Mangold

  • ….

Selenhaltige Lebensmittel

 

Diese wirken nicht nur anti-entzündlich und können so die Antikörper senken, sie wirken auch entgiftend und stärken das Immunsystem. Sie sind also mit ganz oben auf der Lebensmittelliste zu notieren.

 

Besonders hervorzuheben sind hier:

  • Paranüsse

  • Kokosöl

  • Steinpilze

  • Hülsenfrüchte

 

Selen sorgt in der Schilddrüse (unter anderem) dafür das das T4 schneller und besser zu dem aktiven T3 umgebaut werden kann.  

Andere entzündungshemmende Lebensmittel

 

 

  • Ingwer

  • Kurkuma (hier am besten in Kombination mit schwarzen Pfeffer, dann wirkt der Kurkuma nämlich 10-20 mal stärker als allein!)

  • Zwiebeln (aller Art)

  • Knoblauch

  • Bärlauch

  • Braunalgen (Achtung, hier musst du ggf. aufpassen weil sie sehr viel Jod enthält, mehr dazu weiter unten im Artikel!)

Jod und Tyrosin

Jod ist beim Thema Hashimoto ein sehr zwiegespaltenes Thema und würde somit auch zu dem unteren Abschnitt "Lebenmittel die umstritten sind" passen.

Denn in den letzten Jahren hörte man vorrangig: Wer Hashimoto hat darf kein Jod zu sich nehmen.

 

Aber, wie wir auch aus dem ersten Schilddrüsenartikel wissen: Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 bestehen aus Jod! Es ist also für eine gesunde Schilddrüsenfunktion unerlässlich.

 

Hier ist auch der Punkt an dem, so vermute ich, viele bereits zu L-Thyroxin greifen, obwohl sie noch gar keine wirkliche Unterfunktion oder Symptomatik haben. Aber sie wissen (denken) ja „Ich darf kein Jod mehr zu mir nehmen, mein Körper kann keine Schilddrüsenhormone mehr eigenständig herstellen , also muss ich künstliche Schilddrüsenhormone zuführen, besser jetzt als später.“ Vielleicht kommt dir das bekannt vor. 

 

Hm, das ist, ich weiß das klingt jetzt etwas gemein, aber natürlich erst einmal ein schöner Vorteil, nicht für die Hashimoto-Patienten unbedingt, aber für die Pharmaindustrie....denn Hashimotofälle gibt es wie Sand am Meer und L-Thyroxin, oder auch Euthyrox oder wie die Schilddrüsenmedikamente alle heißen sind da sicher kein schlechtes Geschäft für die Pharmaindustrie, denn es ist weltweit eins der meistverordneten Medikamente. Aber das ist auch ein anderes Thema.

 

Außerdem ist es für ein Hashimoto-Patienten der sich „normal“ ernährt, das heißt jetzt nicht z.B. roh-vegan, sondern typisch omnivor (Allesesser) gar nicht so einfach kein Jod zu sich zu nehmen. Denn heutzutage ist alles zwangsjodiert...es gibt kaum noch ein Fertigprodukt in dem kein Jod drin ist und so wird mit ziemlicher Sicherheit auch in Restaurants Jodsalz und ähnliches benutzt. In Deutschland kann also schon lange nicht mehr von einem Jodmangel gesprochen werden. Trotzdem werden die Schilddrüsenerkrankungen immer mehr. Wie kommt das?

 

Ich glaube es liegt daran weil das ganze zugesetzte Jod, kein natürliches Jod ist wie es in unserer natürlichen Nahrung (Seefisch, obwohl diese eher zu meiden sind wegen der Schwermetallbelastung;  Algen, aber auch in anderen pflanzlichen Arten) vorkommt. Es ist künstlich hergestelltes Kaliumjodat, ein "Abfallprodukt" ähnlich wie raffinierter Zucker und normales Kochsalz, welches ich eher anzweifle, statt zu denken das das nun die Lösung des „Jod-Problems“ ist welches es vielleicht gar nie wirklich gab.

 

Es gibt Patienten die reagieren sehr empfindlich auf Jod, aber das ist nicht nur bei Hashimoto so, sondern allgemein. Allerdings ist das dann eben eher auf das künstliche Jod und nicht das man in natürlicher Nahrung geliefert bekommt.

 

Ich mag gerne mal berichten wie ich das sehe. Ich ernähre mich ja nun vegan mit einem extrem hohen Rohkostanteil, nehme kein LT mehr ein und nehme weder Jod als Medikament (Jodid, ist für mich auch keine natürliche Jodform, außerdem wird es natürlich Hashimoto-Patienten eh eher abgeraten) ,noch Jodsalz noch esse ich irgendwelche zwangsjodierten Lebensmitteln.

Aber ich achte darauf das ich in meiner Ernährung möglichst viel pflanzliches Jod bekomme, auch wenn das eher selten ist und oft in minimaler Form vorliegt, aber mir geht es so gut damit, dass ich denke das es ausreicht. 

 

 

Bei mir stehen auf der Liste für natürliches Jod:  

  • Maca-Pulver ( zu beziehen über Rohkosthandel im Internet oder auch schon in Biogeschäften)
  • Moringa-Pulver (ebenfalls wie beim Maca-Pulver)
  • Feldsalat
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Pilze
  • Sango-Meereskoralle
  • Algen

 

Beim Punkt Algen habe ich mich ganz langsam ran getastet. Mit dem weniger jodhaltigen Rotalgen (Dulse) gestartet und inzwischen nutze ich auch Kelp (eine Braunalge, die ein höheren Jodgehalt hat), aber immer in minimaler Dosierung. Übrigens nutze ich es als Pulver, da kann ich es gut in etwas Saft rühren und trinken. 

 

Wenn du dir Gedanken bzgl des Jod machst, kannst du beim Arzt ein 24-Stunden-Urin-Test machen, der deinen Jod-Wert genau ermittelt. 

 

 

Und dann wäre da noch das Tyrosin

 

Tyrosin ist eine nicht essentielle, meist in Proteinen vorkommende Aminosäure . Nicht essentielle weil sie aus der im Körper vorkommenden essentiellen Quelle Namens Phenylallanin hergestellt werden kann. Gibt es nicht genug Phenylallanin wird auch Tyrosin esssentiell.

 

Es gibt also auch die Möglichkeit, obwohl der Körper das Tyrosin wie gesagt selbst herstellen kann, es auch aus der Nahrung zu sich zu nehmen. Obwohl sie vorwiegend in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt gibt es sie auch in pflanzlichen Lebensmitteln, diese sind z.B. :

 

  • Kürbiskerne

  • Walnüsse

  • Buchweizen

  • ungeschälter Reis

  • getrockneten Erbsen

  • getrockneter Biohefe

  • Erdnüssen (allerdings sehr allergiereich und auch umstritten wegen der Arachidonsäure)

  • Sojabohnen (sehr umstritten, gerade bei Schilddrüsenerkrankungen)

  • Sonnenblumenkerne

  • Bohnen

  • Linsen

  • Mandeln

  • Petersilie

Lebensmittel die "umstritten" sind. Meiden oder nicht?

 

Goitrogene Lebensmittel

 

Jetzt komme ich zu den Lebensmitteln die auch negativ in den Schilddrüsenstoffwechsel einspielen sollen.

Nicht wundern, gleich werden einige Lebensmittel auftauchen, die du oben in den "positiven" Listen gelesen hast. Und ja, ich gebe zu, das ist ein wenig verwirrend. Weil du dich sicher fragst  "Was bedeutet das nun? Soll ich es verzehren oder darauf verzichten?" 

 

 

Goitrogene sind kropfförderne Substanzen, die in etlichen natürlichen Lebensmitteln vorkommen. So soll bei dauerhafter übermäßiger Aufnahme von goitrogenen Lebensmitteln und gleichzeitig zu geringer Jodzufuhr die Synthese von Thyroxin (T4) vermindert werden.

 

 

Bei Verzehr von Lebensmitteln die Senfölglycoside enthalten (z.B.  Kohl, Kresse,...), die sich in Thiocyanate abbauen, führt dies zu einer Hemmung der Jodierung des Tyrosins (woraus ja die Schilddrüsenhormone bestehen) und kann so zu Schilddrüsenhormonmangel und Kropf führen.

 

Ich persönlich sage gleich dazu, dass ich goitrogene Lebensmittel verzehre (und zwar reichlich) und bisher noch keine negative Veränderung bemerkt habe (und auch sehr hoffe das es nicht passiert und nicht so stark negativ mit ein spielt). Ich mag allein aus den ganzen positiven Aspekten den diese Lebensmittel auch haben, nicht darauf verzichten. Im Endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden.

 

 

Lebensmittel die Goitrogene enthalten sind:

 

  • alle Kohlarten
  • Gartenkresse und Kapuzinerkresse
  • Rettich/Meerrettich
  • Raps
  • Schwarzer und Brauner Senf
  • Zwiebeln/Knoblauch und andere Lauchgewächse
  • Erdnüsse und Walnüsse und auch Cashewnüsse
  • Leinsamen
  • Süßkartoffeln und Yamswurzel
  • Hirse
  • Aprikosen- und Pfirsichkerne
  • Kichererbsen
  • Soja
  • und mehr....

 

Ja, klingt nicht sehr positiv mit den Goitrogenen. Falls du schon mal davon gehört hast, kannst du mir ja gerne berichten wie du das hälst mit diesen Lebensmitteln.  Bei mir ist es ja nur so das ich durch die roh-vegane Ernährung sehr viel von den oben genannten Lebensmitteln verwende, gerade Kohlarten, die ich roh sehr gut vertrage. Einzig und allein meide ich Soja, aus diversen Gründen, außer ab und an Tamari (eine glutenfreie Sojasauce). Schreib mir doch gerne in den Kommentaren wie das bei dir ist. 

 

Gluten! Ja oder Nein?

Gluten ist ein ähnlich umstrittenes Thema wie Jod, allerdings geht der „Trend“ immer mehr zum glutenfrei, wie ich mehr und mehr feststelle.

 

Immer mehr Leute, meist vorrangig die mit Krankheiten und Beschwerden, probieren es aus sich eine Zeit lang glutenfrei zu ernähren und erleben dabei zum Teil drastische Veränderungen (im positiven Sinne) .  

 

 

Meine persönliche Meinung ist das Hashimoto-Patienten (und auch Menschen mit jeder anderen Autoimmunerkrankung) konsequent auf Gluten verzichten sollten. 

 

 

Das mag anfangs sehr schwer fallen (Brot ist ja ein Suchtmittel ;) ) , aber es ist in diesem Falle für die Genesung nur förderlich und lässt mitunter viele Beschwerden abklingen und zum Teil komplett verschwinden.

 

Ganz abgesehen davon das Gluten ja den Autoimmunvorgang noch anheizt. Und das würde in dem Fall, wenn du Gluten weg lässt, auch noch positiv dazu kommen.

 

Zum Thema Gluten habe ich aber ein ganz eigenen Artikel geschrieben (interessant für alle, nicht nur für Hashimoto-Patienten). Hier geht es zum Gluten-(frei)-Artikel . Viel Spaß beim Lesen.

Jetzt bist du dran!

So, nun wären wir so langsam aber sicher am Ende des Ernährungs-Artikels 

 

 

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teil ihn doch gerne, das würde mich unheimlich freuen. Vielen Dank.

Und schreib mir in den Kommentaren wie du dich ernährst und wie es dir dabei geht. 

 

 

Stay HAPPY and HEALTHY with lots of RAWfood

 

Deine Jen 

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Kommentare: 27
  • #1

    Bylle (Donnerstag, 09 Juli 2015 10:14)

    Danke für den informativen Artikel! Du hast alles schön auf den Punkt gebracht :)
    Ich werde in Zukunft mehr darauf achten, welche Lebensmittel mir bei meiner veganen Rohkosternährung in puncto Hashimoto helfen.
    DANKE!

  • #2

    Jen (Donnerstag, 09 Juli 2015 11:43)

    Gerne liebe Bylle. Es freut mich das dir der Artikel weiterhelfen konnte :)
    Ein schönen Tag dir! Jen

  • #3

    Karen (Donnerstag, 09 Juli 2015 13:30)

    Heute erst auf deinen Blog aufmerksam geworden und muss sagen -Top!
    Alles gut verständlich und schön geschrieben.
    Ich bin gerade noch in der "Findungsphase" versuche mich überall irgendwie ein zulesen, um endlich eine Verbesserung meines Allgemeinzustand zu erlangen.

    Warum darf man Rapsöl nicht zum Braten verwenden?
    Liebe Grüße
    Mach weiter so :-)

  • #4

    Jen (Donnerstag, 09 Juli 2015 14:41)

    Vielen lieben Dank Karen, für deine Worte! :)

    Rapsöl ist ein nicht hoch erhitzbares Fett....das bedeutet wenn man es zum braten anwendet dann verändert sich das Öl und es entstehen giftige Stoffe (und das wollen wir ja nicht unbedingt, wir wollen uns ja ENTgiften und nicht noch mehr vergiften). Das einzige (mir bekannte) Öl welches wirklich hoch erhitzbar ist (ohne das giftige Stoffe oder ähnliches dabei entstehen) ist Kokosöl. Dieses bekommst du auch desodoriert, also geschmacksneutral. Es sollte KEIN billiges Kokosfett wie Palmin oder so sein. Ich empfehle meist das von Dr. Goerg.
    Viele liebe Grüße Jen

  • #5

    Romy Schneider (Samstag, 12 März 2016 18:36)

    Danke für den informativen Artikel

  • #6

    Jen (Sonntag, 13 März 2016 17:13)

    Liebe Romy, ich habe jetzt hier nur den einen Satz von dir stehen. In meinen Emails (zu dem Link hier her) stand aber viel mehr Fragen. Soll ich dir die hier öffentlich beantworten oder möchtest du lieber eine private Antwort? Dann schreib mir doch nochmal einfach über das Kontaktformular.

    Ein schönen Sonntag dir noch, alles Liebe Jen

  • #7

    Jen (Dienstag, 15 März 2016 17:57)

    Danke liebe Romy für deine Nachricht, dann beantworte ich deine Fragen hier direkt ;)

    Normalerweise sollte man, auch wenn man mit L-Thyroxin oder einem anderen Schilddrüsenpräparat eingestellt ist, dennoch natürliche Jodquellen zu sich nehmen. Angeblich ist nämlich in den Präparaten KEIN Jod (wird ja bei hashimoto auch oft geraten, kein jod zu sich zu nehmen, was ich aber wiederum auch zweifelhaft finde). Ich finde womit man aufpassen muss ist mit Algen, weil die ein extrem hohen Jod-Anteil haben, aber wenn man sie sehr sparsam und diskret dosiert, kann man darüber sehr gut natürliches Jod aufnehmen.
    Ißt du als Vegetarierin denn Fisch?

    Ich selbst nehme seit über einem Jahr keine Schilddrüsentabletten mehr. Und schätze, zwar das ich nicht an die Menge Jod komme, die ich wohl "bräuchte" ich versuche dennoch so viel wie möglich mit natürlichem Jod abzudecken. Feldsalat enthält z.B. sehr viel Jod oder die Sango Meereskoralle, oder eben Algen (die ich persönlich sehr sehr sparsam verwende) und auch in anderem Obst und Gemüse ist halt minimal Jod drin, aber bei mir scheint es zu reichen.

    Ich hoffe ich konnte dir damit ein wenig weiterhelfen.

    Ganz liebe Grüße

    Jen

  • #8

    Nina. (Sonntag, 20 März 2016 23:51)

    Schöner & informativer Artikel :)
    Da ich mich seit kurzem vegan ernähre,mache ich mir so meine Gedanken,bezüglich einer ausreichenden Jodzufuhr bei Hashimoto.
    ich muss sagen,dass ich nur ungern Algen verwenden würde,wegen des hohen Jodgehaltes.Deswegen wollte ich fragen,ob es nicht auch genügt,wenn ich neben anderer pflanzlicher Jodquellen (Brokkoli,Rucola,Macca etc.) nur die Santo Meereskoralle mit in meine Ernährung mit einbauen würde? Wie viel müsste ich dann davon nehmen & könntest du mir vielleicht eine Marke empfehlen?Was mich auch interessieren würde,was du für zinkhaltige Lebensmittel isst.Ich hoffe,dass waren nicht zu viele Fragen.

    Liebe Grüße.

  • #9

    Jen (Montag, 21 März 2016 06:38)

    Hallo liebe Nina,

    danke für deine Nachricht.

    Das mit den Algen verstehe ich sehr gut, da es mir da wohl genau so geht.
    Ich habe zwar Algenflocken hier (Rotalgenflocken) aber die dosiere ich wenn
    sehr sehr sparsam.
    Ansonsten mache ich das genau wie du, viel pflanzliche jodhaltige
    Gemüse/Greens essen, Macapulver und zusätzlich die Sango Meereskoralle. ich
    habe die Meereskoralle von Zentrum der Gesundheit. Weiß aber auch das es sie
    auch bei Keimling gibt. Also ich bin mit der von ZDG sehr zufrieden und
    nehme morgens ein löffelchen (da liegt einer bei) voll davon. Du kannst das
    Pulver in Wasser auflösen und trinken, ggf. auch den Tag verteilt über, ich
    mache es aber so das ich es morgens oder abends direkt nach dem Zähneputzen
    pur in den Mund nehme. Das kannst du auch machen. so wirkt es auch nochmal
    direkt auf die zähne positiv ein. Also du kannst das machen, wie es dir
    beliebt.

    So richtig achte ich ehrlich gesagt nicht auf meine Zinkaufnahme, also
    worüber ich das aufnehme, ich passe da mehr wegen dem Selen auf (Kokosöl und
    Paranüsse), allerdings ist sehr viel Zink ja auch in Hafer und ich habe
    immer gekeimten, rohe Haferflocken, mit denen ich rohes Brot oder Müsli
    mache. die könntest du also auch verwenden,

    Nein, das waren natürlich nicht zu viele fragen und ich hoffe ich konnte dir
    etwas weiterhelfen.

    Viele liebe Grüße und einen schönen Wochenstart.

    Jen

  • #10

    Ina (Donnerstag, 24 März 2016 10:35)

    Ich danke dir sehr! Dein Stil zu Berichten tut zwischen den ganzen reißerischen Artikeln sehr gut! Die Verantwortung für sich selbst kann einem ohnehin niemand abnehmen. Du informierst und man muss seine eigenen Entscheidungen treffen. So sollte es sein. ICH DANKE DIR!

  • #11

    Jen (Freitag, 25 März 2016 14:55)

    Sehr gerne liebe Ina. :) Immer wieder <3 Danke für deine Nachricht und schöne Ostern dir! Jen

  • #12

    Nina. (Montag, 28 März 2016 20:13)

    Danke,für deine ausführliche Antwort,liebe Jen :)
    Aus zeitlichen Gründen konnte ich sie leider jetzt erst lesen.
    Nimmst du die Santo Meereskoralle eig, dann jeden Tag oder nur ab und zu?
    Und hab ich das richtig verstanden,dass es also nicht unbedingt notwendig ist Algen zu verwenden?

    Grüße & noch frohe Ostern.

  • #13

    Jen (Dienstag, 29 März 2016 05:46)

    Das ist doch kein Thema, liebe Nina! :)
    Ich versuche eigentlich jeden Tag die Sango Meereskoralle zu nehmen. vergesse sie aber manchmal. Ich finde es schon wichtig sie zumindest über einen längeren Zeitraum erst mal regelmäßig zu nehmen.
    Und bei den Algen da guck ich für mich persönlich. Ich denke wenn du das Gefühl hast noch nicht genug mit natürlichem Jod versorgt zu sein dann würde ich dir empfehlen dir (Rotalgen)Pulver/Streusel zu besorgen, da kannst du ja von schon minimale Dosen in Smoothies oder unter anderes Essen mischen....und so bekommst du auch keine Überdosierung. Ich mach das manchmal (bisher eher ganz selten), so ;)

    Liebe Grüße und eine schöne Restwoche, Jen

  • #14

    Nina. (Dienstag, 12 April 2016 19:01)

    Okay,ich werde das jetzt jedenfalls erst einmal mit der Sango Meereskoralle ausprobieren und dann schau ich mal bezüglich der Rotalgen.Wie stehst du eigentlich zu Sojaprodukten?Isst du welche?

    Liebe Grüße :)

  • #15

    Jen (Mittwoch, 13 April 2016 05:33)

    Liebe Nina, Soja versuche ich so gut wie möglich zu vermeiden. Aber ich liebe einfach Tamari für meine rohköstlichen Rezepte, das ist ja eine glutenfreie Sojasauce....ich denke aber auch das das nicht zu vergleichen ist, wenn man ab und an mal ein wenig Sojasauce zu sich nimmt oder ob man (täglich) alle möglichen Sojaprodukte verzehrt ;)
    Ich habe meine Rotalgenflocken übrigens bei pROHviant gekauft, aber die sind ursprünglich von Lifefood. und das gute daran ist halt das man Flocken sehr gut und genau dosieren kann. Also kann man auch nur sehr wenig nehmen, womit man sich schon Jod zufügt, aber sicher nicht zu vielen und dann gucken kann wie der Körper reagiert.

    Liebe Grüße Jen

  • #16

    Helena (Sonntag, 05 Februar 2017 17:23)

    Hallo Jen :)
    Ich bin froh deinen Blog gefunden zu haben.Da ich mich gerne vegan ernähren möchte,mach ich mir so meine Gedanken & hätte ein paar Fragen.

    1.Schilddrüse&Jod.Würdest du aufjedenfall empfehlen neben Greens und Macca Pulver die Santo Meereskoralle zu nehmen?Und was hältst du von Kelp Algen?

    2.Fett.Man sagt ja das Öle nicht so gut seien & Fett aus Nüssen,Avocado etc. besser sind.Ist du viel Kokosöl oder greifst du eher auf Paranüsse zurück(wegen Seelen)?

    3.Buchweizen trocknen.Ich möchte Buchweizen keimen&dann trocknen.Nur ich habe kein Dörrgerät.Gibt es eine Alternative den Buchweizen nach dem keimen zu trocknen( bspw. im Ofen)?


    Liebe Grüße

  • #17

    Jen (Montag, 06 Februar 2017 10:36)

    Hallo liebe Helena und danke für deine Nachricht! Natürlich beantworte ich dir gerne deine Fragen.

    1. Generell braucht die Schilddrüse Jod (da sie sonst ja keine Schilddrüsenhormone aufbauen kann), allerdings besteht ja der Verdacht das bei Hashimoto Jod den Autoimmunprozess noch anfacht. Deshalb sollten Menschen die wissen das sie Hashimoto haben vorsichtig im Umgang mit Jod sein und vor allem das "künstliche" Jod aus Speisesalz und Tabletten etc. konsequent meiden. Durch Greens und Maca kann man einen Teil dann schon bekommen. Die Sango Meereskoralle würde ich auch empfehlen, nicht nur wegen dem Jod sondern weil sie auch ganz viele andere Mineralien und Spurenelemente enthält und den Körper beim entsäuern und entgiften hilft! Außerdem ist sie gut für die Zähne und Knochen! Kelp-Algen verwende ich (obwohl ich Hashi habe) sehr sehr sparsam (man braucht davon auch nur wenig) und zwar als Pulver von raw living (Link zu der Firma findest du oben in meiner Linkliste).

    2. Aktuell esse ich nicht so viel Kokosöl, das liegt aber auch daran das ich nicht so der Fan vom Kokosgeschmack bin. Aber ab und an ein Löffel das geht schon, oder halt in Schoki oder andere Rezepte mit einbauen. Ich esse aber (fast) täglich ein paar Paranüsse. Du solltest da schauen was dir besser schmeckt, deinem Körper besser bekommt. Und Kokosöl kann man ja auch klein anfangen und die Menge dann steigern.

    3. Ja du kannst den Buchweizen auch im Backofen trocknen, dann würde ich die niedrigste Temperatur einstellen (meist 50 Grad bei Backöfen) und dann evtl den Ofen ein Spalt offen lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
    Es gibt aber auch bereits gekeimten und getrockneten Buchweizen zu kaufen (den hab ich auch meist hier) von Die Kulinaristen oder Vitakeim. Findest du auch oben in meiner Linkliste

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Liebe Grüße, Jen

  • #18

    Beatrice (Samstag, 01 Juli 2017 10:31)

    Super Seite, vor allem das Thema Jod! Habe Jodmangel und versuche langsam das Jod aufzufüllen. Weil ja der Körper und die Schilddrüse Jod brauchen. Auch wenn die Ärzte sagen bloß kein Jod bei Hashimoto. Auch deine Ernährungstipps sind super. Man lernt immer wieder was dazu ��

  • #19

    Jen (Samstag, 01 Juli 2017 12:02)

    Hallo Beatrice

    Vielen lieben Dank für dein Feedback! Schön das dir meine Seite gefällt und dir weiterhelfen kann. Weiterhin gute Gesundheit!

    LG Jen

  • #20

    Marianne (Montag, 04 September 2017 12:59)

    Hallo Jen, vielen lieben Dank für die Ernährungstips. Ich leide nicht an Hashimoto aber nun schon seit vier Monaten an einer subakuten Schilddrüsenentzündung de quervain. Sie lässt mich zeitweise etwas verzweifeln.Runter mit Korrison ..dann wieder hoch dann wieder runter, leider flammt die Entzündung immer wieder auf. Auf der suche nach hilfreichen Tips bin ich auf Deine Seite gestoßen. Basische Ernährung werde ich auf jeden Fall aufgreifen! Nach langem hin und her und hoch und runter habe ich angefangen ein Nahrungsmitteltagebuch zu führen. Ich darf keine Tomaten essen, kein Soja, und keinen Salat in größeren Mengen. Anstrengung, mentaler Stress sind ebenfalls nicht gut.Zwiebeln ,Kurkuma, Zitronensaft , Quark, Zucchini und Süßholzwurzeltee tun der Drüse sehr gut. Sie scheint mir im Moment wie ein Barometer zu arbeiten und unterteilt sehr genau Dinge die ihr gut tun und nicht gut tun. L.G. Marianne

  • #21

    Jen (Donnerstag, 28 September 2017 21:12)

    Hallo liebe Marianne und entschuldige meine späte Antwort (bzw. Freischaltung deiner Nachricht, diese war irgendwie unter gegangen). Ich hoffe du liest das jetzt noch. Ich finde es super das du dich mehr der basischen Ernährung widmen möchtest, denn diese ist ideal wirklich bei allen Arten von Krankheiten. Schön das du ansonsten schon genau weißt was deinem Körper gut tut und was nicht. Ich wünsche dir weiterhin viel ERfolg auf deinem Gesundheitsweg.

    Liebe Grüße

    Jen

  • #22

    Iris (Freitag, 02 März 2018 16:24)

    Hallo,
    Ich habe auch Hashimoto und ernähre mich ähnlich, wie es die Autorin Jen Fuchs schreibt. Ich habe viel über die Ernährung bei Hashimoto gelesen und versuche mein Bestes.
    Seid einem Jahr erst esse ich überwiegend glutenfrei - außer gelegentliche Ausnahmen z.B. beim Italiener Spagetti o.ä.
    Mir tut es besonders gut, auf Kohlenhydrate so oft wie möglich zu verzichten.
    Ich benutze viele Kräuter, sowohl frisch als auch Bio-TK Ware und in Gewürzform. Alle entzündungshemmenden Gewürze: Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Zimt u.v.a.
    Auch fühle ich mich etwas besser, wenn ich nur ausnahmsweise Milchprodukte esse und dann hochwertige, wie z.B selbstgemachten Kräuterquark mit frischen Kräutern, Knoblauch, Hanföl und Hanfsamen.
    Brennessel und Löwenzahn entgiften und können problemlos regelmäßig in den Speißeplan / oder auch als Tee integriert werden.
    Auch grüner Tee (er sollte aber hochwertig sein ) ist empfehlenswert.
    Jeden Tag 2-3 Paranüsse als Selenquelle, und Zink in Form von Lutschtabletten * weil ich recht oft Infekte habe.
    Es ist für den Darm gut, wenn er regelmäßig zur Ruhe kommt und Du größere Pausen mit dem Essen einlegst. Ich esse oft um 16:00 Uhr und dann bis zum nächsten Morgen um 7:00 Uhr nicht mehr. Das kann auch als Intervallfasten bezeichnet werden und tut dem Darm gut. In dieser Pause bietet es sich an, entgiftetende Tees wie Brennessel oder Löwenzahntees zu trinken.
    Grüße an alle Leser !

  • #23

    Jen (Donnerstag, 08 März 2018 10:09)

    Hallo Iris, danke für deinen informativen und langen Bericht von dir :)

  • #24

    desiree jasmin (Donnerstag, 05 April 2018 17:50)

    hallo Jennifer, vielen dank für deinen schönen blog!
    hab ich das nun richtig verstanden, dass du keine schilddrüsenhormone mehr nimmst, sie aber eingenommen hast und nun aber darauf verzichten kannst? wenn ja, wie hoch waren deine tsh werte? ich bin sehr gespannt auf deine antwort, herzliche grüße
    jasmin desiree
    desireejasmin@gmx.de

  • #25

    Jen (Donnerstag, 05 April 2018 19:53)

    Hallo liebe Desiree Jasmin. Danke für dein Feedback :) Richtig, ich nehme seit über 3 Jahren keine Schilddrüsenwerte mehr . Vorher habe ich sie fast 3 Jahre genommen, mir ging es aber nie gut damit. Direkt nachdem ich damit begonnen habe sind meine TPO-Antikörper damals von 1000 auf über 6000 gestiegen und mir ging es megaschlecht. Ich bin auch froh, dass ich keine mehr nehme. Mein TSH war zuletzt bei 2,8 bzw. 3,2 (damals war ich noch jedes halbe Jahr beim testen), habe mich damit aber viel besser gefühlt als unter LT wenn ich 1,2 oder so hatte. Ich denke man sollte auch nach seinem Befinden gehen. Ich war inzwischen fast 2 Jahre nicht mehr beim Arzt, er hat sich auch geweigert die freien Werte bei mir zu testen...irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu betteln oder es selbst zu zahlen und dachte mir "Hey, es geht dir doch so gut, warum überhaupt noch beim Arzt rumsitzen" . Für mich war das nur noch Zeitverschwendung ;)

    Ich wünsche dir alles Gute, deine Jen

  • #26

    Tamara (Donnerstag, 05 April 2018 22:03)

    Hallo Jen,

    Vielen lieben Dank für deinen Artikel! Es waren viele interessante Infos dabei, die ich so bisher noch nicht gewusst habe.

    Zu meinem Anliegen (vielleicht kannst du mir ja helfen) :

    Ich bin 26, nehme seit etwas mehr als einem Jahr L-Thyroxin Tabletten, beginnend mit 75 µg, seit Anfang des Jahres 88 µg. Bei mir wurde letztes Jahr Hashimoto festgestellt.
    Davor habe ich seit meinem ca. 17. Lebensjahr L-Thyroxin MIT Jod bekommen, da mein Hausarzt eine UF festgestellt hatte. Das war natürlich nicht nur völlig falsch, es ist aber auch nie jemand auf die Idee gekommen mich zu einem Spezialisten zu schicken. Nun letztes Jahr war es soweit und siehe da, Hashimoto.
    So, nun zum eigentlichen Problem: Seit meinem 18. Lebensjahr habe ich unwahrscheinlich Probleme mit meiner Haut, sprich Akne. Das interessante dabei: Es ist nie ein permanentes Problem, also dass ich seither non-stop darunter leide, aber immer phasenweise. Also bisher verläuft es meistens so: Haut ist rein, dann geht es allmählich mit erhöhter Unreinheit los, die wird schlimmer, aber alles noch im Rahmen, dann plötzlich von heute auf morgen der Ausbruch, der hält meistens um die 3 Monate an, dann ist er meistens schlagartig auch wieder weg. Dann wieder Ruhe, bis der Teufelskreis wieder losgeht. Echt zum kotzen.
    Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass es am Hashimoto liegt. Vor allem in Verbindung mit den Tabletten. Ich merke es extrem, wenn sich die Rezeptur ändert, oder wenn ich gezwungen bin die Firma zu wechseln (aufgrund Lieferschwierigkeiten etc.).
    Zur Zeit nehme ich die Tabletten von Hexal, mit denen ich das letzte Jahr ganz gut gefahren bin. Nun, seit sich meine Dosis erhöht hat, ist meine Haut wieder schlechter (ging kurv bevor ich die Medikamente bekommen hatte schon los).
    Jetzt weiß ich, dass du die Tabletten ganz abgesetzt hast. Ich muss aber gestehen, dass ich da etwas Bammel vor habe. Bevor der Hashimoto Diagnose, hatte ich meine Tabletten ganz abgesetzt, für etwa 2 Monate, und mir ging es sehr sehr schlecht damit.

    Hast du einen guten Rat für mich, wie ich in Zukunft solche Ausbrüche vermeiden könnte?

    Vielen vielen Dank schon mal im Voraus!

    (tut mir sehr leid für die lange Nachricht ... :) )

    LG, Tamara

  • #27

    Jen (Donnerstag, 19 April 2018 09:45)

    Hallo Tamara,

    ja das ist eine gute Frage. So pauschal kann ich dir auch nicht sagen ob deine schubweisen Hautprobleme durch das LT kommen oder andere Gründe haben (Entgiftung, Überbelastung der Entgiftungsorgane etc...).

    Es tut mir leid, dass ich dir da so auch kein Tipp geben kann/darf. Dazu müsste ich schon eine Anamnese machen um einen umfasserenden Eindruck zu bekommen.

    Alles Liebe dir, Jen