Kerniges Buchweizen-Braunhirse-Brot

Wenn du ein Dörrautomaten hast, solltest du dieses Brot auf jeden Fall einmal ausprobieren. Man kann es mit süßen, als auch mit herzhaften Belag essen oder einfach so pur oder zur Rohkost-Suppe oder zum Salat....



Zutaten:

  • 6 Eßlöffel goldenen Leinsamen
  • 5 Eßlöffel helle Sesamsaat
  • 5 Eßlöffel geschälte Hanfsamen
  • 5 Eßlöffel gekeimten Buchweizen (getrocknet)
  • 5 Eßlöffel gekeimtes Braunhirsemehl * (wenn du das nicht da hast, nimm einfach 5 zusätzliche Eßlöffel Buchweizen)
  • Himalaya-Salz
  • Wasser nach Bedarf


*Gekeimtes Braunhirsemehl bekommst du bei der Firma Vitakeim. Ich liebe die Sachen von Vitakeim! Und nein, ich bekomme kein Geld oder Geschenke von der Firma ;) Ich mache einfach gerne Werbung für Sachen von denen ich selbst begeistert bin.



Zubereitung: Mahle die Leinsamen geschwind im Personal Blender (oder anderen kleinen Mixer der mahlen kann) zu Mehl und gebe es in eine Schüssel. Füge mindestens die 1,5 fache Menge Wasser hinzu (je mehr es quillt, immer mal wieder umrühren und noch etwas Wasser dazu geben)


Dann kannst du gleich den Sesam und die Hanfsamen darunter rühren. Das ganze lässt du noch 3-4 Stunden stehen (quellen/ankeimen). Denke aber daran zwischendurch nochmal etwas Wasser dazu zu geben, bzw. es zumindest zu kontrollieren.


Wenn die Zeit um ist, mahlst du die Buchweizenkeimlinge zu Mehl und rührst sie unter die Mischung, genauso wie das gekeimte Braunhirsemehl und etwas Himalaya-Salz. Hier musst du evtl noch etwas Wasser zu fügen.


Der Teig sollte NICHT zu flüssig, aber auch nicht fest sein. Etwas zäh-klebrig ist er schon (wegen den gemahlenen Leinsamen, das soll auch so sein).


Trage die Mischung nun auf ein (bzw. zwei, je nachdem wie dünn du dein Brot nachher haben möchtest) Dörrbleche mit Folie auf.  Rille mit einem Teigschaber (oder ähnlichem) nun den Teig in Brotstücke (nach Größe deiner Wahl) und gebe es für mindestens 6-8 Stunden bei 42 Grad in den Dörrautomat. (Die erste Stunde stelle ich hier auf 60 Grad und gehe dann runter auf 42 Grad). 


Nach der Zeit kannst du sie gewiss schon wenden und lässt sie dann noch 1- mehrere Stunden (je nachdem ob du eher ein weiches softes Brot haben möchtest, das war wirklich sehr lecker, ist aber auch nicht so lange haltbar, oder eher ein Knäckebrot, das hält sich dann auch länger). Beides schmeckt gut, obwohl mir die softige Variante etwas besser geschmeckt habt.


Wie schon mal erwähnt, jedes Dörrgerät ist auch unterschiedlich und dann kommt es noch auf die Wassermenge an, guckt halt ab und an mal danach und macht es nach euerm Gefühl, es wird sicher gut werden.


Hier auf dem Foto (ist leider etwas verschwommen). Habe ich die Brote mit einer Avocado-Bärlauch-"Butter" bestrichen und mit Cocktailtomaten-Scheiben belegt und mit Pfeffer gewürzt. War seeeehr lecker.


Guten Appetit euch!!!! Schreibt mir wenn euch das Rezept gefällt oder teilt es auch gern.

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Kommentare: 2
  • #1

    Natalia Novikov (Samstag, 15 Juli 2017 13:49)

    Jen, du bist so kreativ!
    Danke schön für dein Rezept, ich wundere mich schon, dass keiner dein Rezept kommentiert hat, ich werde das Brot unbedingt machen.Klingt absolut super, und Zutaten :Braunhirse, Buchweizen, Sesam, Lein- und Hanfsamen, alle voll Mineralstoffen.Klasse!

  • #2

    Jen (Donnerstag, 20 Juli 2017 08:10)

    Liebe Natalia, vielen Dank für dein Feedback!!! Das freut mich sehr! Ja es ist wirklich sehr lecker und nährstoffreich das Brot. Du kannst es natürlich durch Gemüse auch noch aufpeppen, aber ich fand ein Brot so mal ganz gut so "pur", das man es auch mal mit einem süßen roh-veganen Aufstrich gut essen kann ;)

    Ja warum nicht so viel kommentiert wird ist eine gute Frage. Ich glaube viele Menschen wollen zwar (kostenlos) Rezepte, haben aber keine Zeit dann mehr auch noch etwas dazu zu schreiben ;)

    Danke also für deine ganzen Feedbacks, liebe Grüße Jen